Fortnite ist das Free-to-Play-Phänomen von Epic Games: Was 2017 als Koop-Survival-Spiel begann, ist heute mit Battle Royale, LEGO Fortnite, Fortnite Festival und Millionen Community-Inseln eine der größten Spieleplattformen der Welt. Wir haben alle Infos zu Release, Plattformen, Modi und Systemanforderungen.
Fortnite: Release, Plattformen und Preis
Fortnite ist am 21. Juli 2017 im Early Access erschienen, damals mit dem kostenpflichtigen Koop-Modus „Rette die Welt“. Am 26. September 2017 folgte der kostenlose Battle-Royale-Modus, der Fortnite zum Welterfolg gemacht hat. Entwickelt und veröffentlicht wird das Spiel von Epic Games selbst.
Fortnite ist kostenlos und läuft auf PC, PS5, PS4, Xbox Series X|S, Xbox One, Nintendo Switch, Switch 2 sowie auf Android und iOS. Auf dem PC startet ihr das Spiel über den Epic Games Launcher. Eine Linux-Version ist angekündigt, einen Termin gibt es dafür aber noch nicht. Geld verdient Epic über den Battle Pass, den Fortnite Crew genannten Abo-Dienst und kosmetische Gegenstände im Item-Shop, die ihr mit V-Bucks kauft. Spielerische Vorteile gibt es dafür nicht.

Battle Royale: Bauen, schießen, überleben
Im bekanntesten Modus springen bis zu 100 Spieler aus dem Battle-Bus über einer Insel ab. Ihr sammelt Waffen und Ressourcen, während ein Sturm die Spielfläche immer weiter verkleinert. Wer als Letzter übrig bleibt, holt sich den Victory Royale. Das Besondere ist das Bausystem: Aus Holz, Stein und Metall zieht ihr in Sekunden Wände, Rampen und ganze Türme hoch. Wer lieber ohne bauen spielt, findet mit „Zero Build“ eine eigene Variante.
Alle paar Monate startet eine neue Season mit veränderter Karte, neuen Waffen und einem frischen Battle Pass. Große Live-Events, Konzerte und Kooperationen mit Marken wie Marvel, Star Wars oder Disney sorgen dafür, dass Fortnite seit Jahren im Gespräch bleibt.

Mehr als Battle Royale: LEGO, Festival und Kreativmodus
Neben Battle Royale bietet Fortnite längst viele weitere Modi. In LEGO Fortnite baut und überlebt ihr in einer offenen Welt aus Klötzchen und Fortnite Festival ist ein Rhythmusspiel im Stil von Rock Band. Im Kreativmodus und mit dem Unreal Editor for Fortnite erstellen Spieler eigene Inseln und Spiele, an denen sie über ein Beteiligungsprogramm sogar mitverdienen können.
Der ursprüngliche Koop-Modus „Rette die Welt“ existiert ebenfalls weiter. Hier verteidigt ihr gemeinsam mit bis zu drei Freunden Stellungen gegen Monsterhorden. Er kostet im Gegensatz zum Rest des Spiels Geld und ist nur auf PC, PlayStation und Xbox verfügbar.


Wertung: So kommt Fortnite an
Bei Metacritic kommt Fortnite auf einen Metascore von 78, die PC-Version sogar auf 81. IGN vergab für den Battle-Royale-Modus 9,6 von 10 Punkten und lobte das Zusammenspiel aus Schießen und Bauen. Die Nutzerwertungen fallen dagegen gemischt aus, oft wegen des Item-Shops und häufiger Änderungen an Spielmechaniken.
Fortnite auf Linux: Was bekannt ist
Im Oktober 2026 hat Epic angekündigt, Fortnite auf Linux zu bringen. Dafür baut das Unternehmen seinen Anti-Cheat-Schutz Easy Anti-Cheat neu auf. Einen Termin gibt es noch nicht, und auf dem Steam Deck läuft die neue Lösung vorerst nicht. Alle Details lest ihr in unserer News zum Thema.
Systemanforderungen
Laut Epic Games reicht für Fortnite schon ein schwacher PC: Mindestens braucht ihr Windows 10 (64 Bit), einen Intel Core i3-3225 mit 3,3 GHz, 8 GB RAM und eine Intel HD 4000 oder AMD Radeon Vega 8. Empfohlen sind ein Intel Core i5-7300U oder AMD Ryzen 3 3300U, 16 GB RAM und eine Nvidia GeForce GTX 960 oder AMD Radeon R9 280. Für die volle Grafikpracht mit Unreal Engine 5, Lumen und Nanite braucht es deutlich stärkere Hardware.
Weitere Infos: fortnite.com
Der Trailer
Fazit
Fortnite ist für mich längst mehr als nur ein Battle Royale. An einem Abend baue ich mit Freunden in LEGO Fortnite ein Dorf auf, am nächsten stehe ich bei Festival auf der Bühne und spiele mit Kumpels unsere Lieblingssongs. Und wenn ich dann doch wieder auf der Insel lande, sorgt das Zusammenspiel aus Schießen und Bauen immer noch für diesen besonderen Adrenalinkick.
Nicht alles gefällt mir aber. Der Item-Shop drängt sich ziemlich stark in den Vordergrund, und durch die vielen Änderungen von Season zu Season muss man sich ständig neu eingewöhnen. Da es aber nichts kostet, kann ich jedem nur raten, einfach mal reinzuschauen: Für mich bleibt Fortnite eine der vielseitigsten Spiele-Plattformen überhaupt.
Plus
- Kostenlos und auf fast allen Plattformen mit Crossplay
- Riesige Vielfalt von Battle Royale bis LEGO und Festival
- Einzigartiges Zusammenspiel aus Schießen und Bauen
Minus
- Sehr präsenter Item-Shop
- Ständige Änderungen an Spielmechaniken
- Story spielt kaum eine Rolle
Wertung: 80 %


















