Mycopunk ist ein bunter Koop-Shooter, in dem ihr als Truppe ausrangierter Roboter einen Planeten von einer Pilzplage befreit. Entwickelt hat ihn das junge Studio Pigeons at Play, veröffentlicht wird er von Devolver Digital. Nach dem Early-Access-Start am 10. Juli 2025 ist am 20. Oktober 2026 Version 1.0 für PC und PlayStation 5 erschienen.
Ich habe mir angeschaut, wie sich die Vollversion spielt, wo sie glänzt und wo sie schwächelt. Auf Steam sind aktuell rund 88 Prozent der Reviews positiv.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Mycopunk hat starke Ideen, vor allem das Upgrade-Raster und die zerlegbaren Gegner. Mit Freunden macht der Shooter viel Spaß.
Allein fehlt aber der Reiz, die Missionen wiederholen sich und die Effekte sind oft zu viel. Für mich ist es deshalb ein ordentlicher, aber kein herausragender Koop-Shooter.
Was uns gefallen hat
✅ Kreatives Upgrade-Raster für Waffen
✅ Zerlegbare Pilzgegner
✅ Viel Spaß im Koop zu viert
Was uns gestört hat
❌ Allein deutlich schwächer
❌ Missionen wiederholen sich
❌ Sehr starke Bildeffekte
Wertung: 68 %
Mycopunk: So läuft eine Mission
Ihr gehört zum Gefahrenabwehrtrupp von New Atlas, einer Art Kammerjäger im Auftrag des SAXON-Konzerns. Von einem Orbitalschiff aus wählt ihr Missionen auf dem Planeten und kämpft euch durch Horden von Pilzgegnern. Die Gegner nutzen die Technik des Planeten gegen euch und lassen sich Stück für Stück zerlegen.

Die ersten Stunden fühlen sich noch recht gewöhnlich an. Mehrere Steam-Spieler schreiben, dass das Spiel nach zwei bis drei Stunden richtig zündet, wenn Kämpfe chaotischer und Gegner größer werden. Andere kritisieren, dass sich die Missionen auf Dauer wiederholen und die Gegnerwellen manchmal unfair wirken.
Waffen, Upgrades und Koop
Das Highlight ist das rasterbasierte Upgrade-System. Mit jeder Mission erhaltet ihr Mods, die ihr in ein Raster legt und kombiniert. So entsteht aus einer rostigen Waffe nach und nach eine völlig verrückte Sci-Fi-Waffe. Ihr könnt euch auch auf Heilung und Unterstützung spezialisieren.

Mycopunk ist klar für den Koop mit bis zu vier Spielern gebaut. Allein ist das Spiel spielbar, aber deutlich weniger spaßig, das bestätigen auch Steam-Reviews. Viele vergleichen es mit Deep Rock Galactic und Risk of Rain 2. Mehr über das Studio lest ihr auf unserer Seite zu Pigeons at Play.

Grafik, Sound und Technik
Die Grafik ist knallbunt und erinnert an einen Comic, das passt gut zur Pilzwelt. Teilweise sind die Effekte aber so stark, dass Spieler sich Optionen gegen Bildschirmwackeln und Verzerrungen wünschen. Der Soundtrack wird oft gelobt. Technisch braucht ihr für hohe Details eine RTX 2080, für niedrige reicht eine GTX 960.
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| PlayInsider | 68 von 100 | 24.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Sehr positiv (rund 88 % positiv) | 24.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 x64 Bit | Windows 11 x64 Bit |
| Prozessor | Intel Core i3-610 / AMD FX-8350 | Intel Core i7-6700K / AMD Ryzen 5 1500X |
| Grafikkarte | GeForce GTX 960 / Radeon R9 380 / Arc A380 | Geforce RTX 2080 / Radeon RX 5700 XT / Arc A750 |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | Unbekannt |
| Speicherplatz | 10 GB | 10 GB |

















