Fallout 4 schickt euch ins atomar verwüstete Boston und ist bis heute eines der beliebtesten Open-World-Rollenspiele.

Fallout 4 erschien am 10. November 2015 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Entwickelt wurde das Rollenspiel von Bethesda Game Studios, veröffentlicht von Bethesda Softworks. Später folgten eine VR-Version, Next-Gen-Updates für PS5 und Xbox Series X|S sowie 2025 eine Anniversary Edition.

In Fallout 4 verlasst ihr 210 Jahre nach einem Atomkrieg einen Bunker und sucht im zerstörten Boston nach eurem entführten Sohn. Wir haben uns angesehen, wie gut sich das Rollenspiel heute spielt.

Bewertung und Fazit

Klick auf einen Kreis, um die Begründung zu sehen.

Fallout 4 ist ein riesiges Rollenspiel, in dem man sich stundenlang verlieren kann. Das Commonwealth rund um Boston steckt voller Geschichten, Orte und Geheimnisse. Das Schießen fühlt sich deutlich besser an als in den Vorgängern, der Siedlungsbau und das Basteln an Waffen und Rüstungen motivieren lange. Dazu kommt eine der größten Mod-Szenen überhaupt.

Als Rollenspiel ist Fallout 4 aber schwächer als frühere Teile. Das Dialogsystem ist stark vereinfacht, und viele Quests bieten wenig echte Entscheidungen. Aktuell gibt es auf Steam viel Kritik an Updates, die Mods kaputtgemacht haben, und an kostenpflichtigen Inhalten aus dem Creation Club.

Auf Steam sind 81 Prozent der Reviews positiv. Jan hatte 84 % vorgeschlagen, wir setzen 83 %: ein sehr gutes Open-World-Spiel mit viel Freiheit, das als Rollenspiel aber Abstriche macht.

Was uns gefallen hat

✅ Riesige, dichte offene Welt

✅ Motivierender Siedlungsbau und Crafting

✅ Deutlich besseres Schießen als in den Vorgängern

✅ Starke Begleiter wie Dogmeat und Nick Valentine

✅ Riesige Mod-Szene

Was uns gestört hat

❌ Stark vereinfachtes Dialogsystem

❌ Wenig echte Entscheidungen in Quests

❌ Updates haben viele Mods beschädigt

❌ Bugs und veraltete Technik

Wertung: 83 %

Aus dem Bunker ins Ödland

Fallout 4 beginnt am 23. Oktober 2077, dem Tag, an dem die Atombomben fallen. Eure Figur flüchtet mit Familie in Vault 111 und wird dort eingefroren. Als ihr aufwacht, ist euer Partner tot und euer kleiner Sohn Shaun entführt. 210 Jahre später verlasst ihr den Bunker und steht im verwüsteten Boston, das jetzt Commonwealth heißt.

Auf der Suche nach Shaun trefft ihr auf verschiedene Fraktionen: die Stählerne Bruderschaft, die Minutemen, die Railroad und das geheimnisvolle Institut, das synthetische Menschen baut. Welcher Fraktion ihr euch anschließt, bestimmt das Ende.

Fallout 4 – Todeskralle
Todeskrallen gehören zu den gefährlichsten Gegnern im Ödland.

Schießen, Bauen, Erkunden

Fallout 4 spielt sich mehr wie ein Shooter als die Vorgänger. Ihr kämpft aus der Ego- oder Third-Person-Perspektive und könnt mit V.A.T.S. die Zeit verlangsamen, um gezielt Körperteile zu treffen. Mit Powerrüstungen werdet ihr zur wandelnden Festung.

Neu ist der Siedlungsbau: Aus Schrott baut ihr Häuser, Verteidigungsanlagen und Werkstätten für Siedler. Dazu kommt ein umfangreiches Crafting für Waffen und Rüstungen. Wer große Rollenspielwelten mag, findet auch in unserem Test zu Skyrim viel Stoff.

Fallout 4 – Diamond City
Diamond City liegt im alten Baseballstadion von Boston.
Der offizielle Launch-Trailer zu Fallout 4 von Bethesda Softworks.

Rollenspiel und Begleiter

Als Rollenspiel geht Fallout 4 einen Schritt zurück. Das Dialogsystem bietet meist nur vier Antworten, die oft ähnlich ausgehen. Viele Quests lassen wenig echte Entscheidungen zu. Dafür sind die Begleiter stark geschrieben, allen voran Dogmeat, der Detektiv Nick Valentine und die Reporterin Piper.

Sechs Erweiterungen wie Far Harbor und Nuka-World erweitern das Spiel deutlich. Auf dem PC kommt eine der größten Mod-Szenen dazu, auch wenn neue Updates laut Steam-Reviews viele Mods beschädigt haben.

Fallout 4 – Commonwealth
Das Commonwealth lädt zum freien Erkunden ein.

Grafik, Sound und Technik

Technisch zeigt Fallout 4 sein Alter. Animationen sind steif, und die typischen Bugs der Creation Engine sind auch hier zu finden. Die Radiosender mit Liedern aus den 1940er- und 1950er-Jahren sorgen aber für eine einzigartige Stimmung.

Die Hardwareanforderungen sind niedrig. Die Systemanforderungen findet ihr in der Tabelle unter diesem Text, das Spiel bekommt ihr im offiziellen Steam-Store. Mehr zum Publisher findet ihr auf der Seite von Bethesda Softworks.

Wertungen im Überblick

QuelleWertungStand
PlayInsider83 %25.10.2026
Steam-NutzerreviewsSehr positiv (81 % positiv)25.10.2026

Systemanforderungen (PC)

MinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 7/8/10 (64-bit OS required)Windows 7/8/10 (64-bit OS required)
ProzessorIntel Core i5-2300 2.8 GHz/AMD Phenom II X4 945 3.0 GHz or equivalentIntel Core i7 4790 3.6 GHz/AMD FX-9590 4.7 GHz or equivalent
GrafikkarteNVIDIA GTX 550 Ti 2GB/AMD Radeon HD 7870 2GB or equivalentNVIDIA GTX 780 3GB/AMD Radeon R9 290X 4GB or equivalent
Arbeitsspeicher8 GB RAM8 GB RAM
Speicherplatz30 GB verfügbarer Speicherplatz30 GB verfügbarer Speicherplatz
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