Als ich DOOM 2016 zum ersten Mal gestartet habe, hat mir das Spiel nach wenigen Sekunden eine Schrotflinte in die Hand gedrückt und mich auf eine Horde Dämonen losgelassen. Genau so muss ein DOOM für mich sein. id Software hat die Reihe hier mit einer Wucht zurückgebracht, die ich bis heute kaum in einem anderen Shooter erlebt habe.

Bewertung und Fazit

Klick auf einen Kreis, um die Begründung zu sehen.

DOOM ist einer der besten Ego-Shooter der letzten Jahre. Das Spiel ist rasend schnell, die Glory Kills belohnen aggressives Spielen, und jede Waffe fühlt sich brachial an. Das Leveldesign mit Geheimnissen und Arenen erinnert an die Klassiker und ist trotzdem modern.

Die Story ist bewusst nebensächlich, und der Multiplayer kann mit der Kampagne nicht mithalten. Wer aber einfach nur Dämonen zerlegen will, bekommt hier pure Action in Bestform.

Was uns gefallen hat

  • ✅ Rasend schnelles, brachiales Gunplay
  • ✅ Glory Kills belohnen aggressives Spielen
  • ✅ Treibender Metal-Soundtrack von Mick Gordon

Was uns gestört hat

  • ❌ Story nur Nebensache
  • ❌ Multiplayer schwächer als die Kampagne
  • ❌ Arenen folgen oft demselben Muster

Unsere Gesamtwertung für DOOM: 89 %

Dämonen auf dem Mars

Ihr erwacht als Doom Slayer in einer Forschungsstation der Union Aerospace Corporation auf dem Mars. Dort hat man ein Tor zur Hölle geöffnet, und nun strömen Dämonen in die Anlage. Die Geschichte wird über Funksprüche und Datenbankeinträge erzählt.

Das Schönste daran ist, wie wenig sich der Doom Slayer dafür interessiert. Er wirft Bildschirme weg, wenn ihm jemand etwas erklären will, und genau dieser Humor macht die Story für mich überraschend sympathisch.

DOOM – Bosskampf
Riesige Bosse warten am Ende.

DOOM und sein Kampfsystem

Die Kämpfe in DOOM sind schnell und aggressiv. Statt in Deckung zu gehen, rennt ihr ständig durch die Arenen, wechselt die Waffen und erledigt angeschlagene Dämonen mit brutalen Glory Kills, die Lebensenergie fallen lassen. Die Kettensäge liefert Munition, und so entsteht ein perfekter Kreislauf aus Angriff und Belohnung.

Dazu kommen Waffenmods, Runen und Upgrades für den Anzug. Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden wird daraus ein richtiger Tanz, bei dem ihr keine Sekunde stillstehen dürft.

DOOM – Waffenarsenal
Jede Waffe fühlt sich wuchtig an.

Geheimnisse, Multiplayer und SnapMap

In den Levels gibt es jede Menge Geheimnisse zu entdecken, darunter klassische Karten aus dem Original. Die Kampagne dauert rund 12 Stunden.

Der Multiplayer und der Leveleditor SnapMap sind nette Dreingaben, erreichen aber nie die Qualität der Kampagne. Ich habe DOOM vor allem wegen des Singleplayers immer wieder gestartet.

Technik und Systemanforderungen

DOOM nutzt die id Tech 6 Engine und läuft mit Vulkan auch auf älterer Hardware extrem flüssig. Hohe Bildraten sind kein Problem, und die Optik ist trotzdem beeindruckend.

Mehr über das Studio hinter DOOM lest ihr in unserem Porträt zu id Software. Kaufen könnt ihr DOOM zum Beispiel direkt auf Steam.

Systemanforderungen

MindestensEmpfohlen
BetriebssystemWindows 7/8.1/10 (64-bit Versionen)Windows 7/8.1/10 (64-bit Versionen)
ProzessorIntel Core i5-2400/AMD FX-8320 oder besserIntel Core i7-3770/AMD FX-8350 oder besser
Arbeitsspeicher8 GB RAM8 GB RAM
GrafikkarteNVIDIA GTX 670 2GB/AMD Radeon HD 7870 2GB oder besserNVIDIA GTX 970 4GB/AMD Radeon R9 290 4GB oder besser
Speicherplatz55 GB verfügbarer Speicherplatz55 GB verfügbarer Speicherplatz

Wertungen im Überblick

QuelleWertungStand
Metacritic85 von 10024.10.2026
Steam-NutzerreviewsÄußerst positiv (95 % positiv)24.10.2026
PlayInsider89 %24.10.2026
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