Dead by Daylight begleitet mich seit dem Release 2016. Kaum ein Multiplayer-Spiel hat mich so oft gleichzeitig fluchen und lachen lassen wie dieses Katz-und-Maus-Spiel zwischen vier Überlebenden und einem Killer.
Dead by Daylight von Behaviour Interactive ist das bekannteste asymmetrische Horrorspiel überhaupt. Zehn Jahre nach dem Start schaue ich mir im Test an, warum das Spielprinzip immer noch funktioniert, was die vielen Horror-Lizenzen bringen und wo das Spiel bis heute nervt.
In diesem Test






Fazit
Dead by Daylight ist für mich auch nach zehn Jahren das beste asymmetrische Horrorspiel. Jede Runde erzählt ihre eigene kleine Horrorgeschichte, und die Mischung aus eigenen Killern und großen Lizenzen wie Diablo sorgt immer wieder für Gründe, zurückzukehren.
Abzüge gibt es für die schwankende Spielerfahrung durch Matchmaking und Balance, für Bugs nach Updates und für den hohen Preis aller DLCs. Wer sich darauf einlässt, bekommt aber einen Multiplayer-Klassiker mit enormem Umfang.
Was uns gefallen hat
✅ Spannendes Katz-und-Maus-Prinzip
✅ Riesige Auswahl an Killern und Survivorn
✅ Starke Horror-Lizenzen
✅ Crossplay auf vielen Plattformen
✅ Auf Steam Deck verifiziert
Was uns gestört hat
❌ Matchmaking und Balance schwanken
❌ Bugs nach größeren Updates
❌ Viele kostenpflichtige DLCs
❌ Teils frustrierender Umgangston
Wertung: 80 %
Unsere Bewertung im Detail
Grafik (74): Die Maps sind düster und stimmungsvoll, Nebel und Licht sorgen für echte Gruselatmosphäre, und Lizenz-Killer sind liebevoll umgesetzt. Ältere Maps und Animationen wirken aber teilweise in die Jahre gekommen, und neben modernen Horrorspielen fällt die Technik sichtbar ab.
Gameplay (85): Generatoren reparieren, verstecken, retten und fliehen auf der einen Seite, jagen und opfern auf der anderen: Das Grundprinzip ist simpel und enorm spannend. Jeder Killer spielt sich dank eigener Fähigkeit anders. Schwankende Balance und frustrierende Spielweisen wie Camping trüben das Erlebnis manchmal.
Story (55): Eine klassische Kampagne gibt es nicht. Die Hintergründe zur Entität, zu den Figuren und den Realms erzählt das Spiel über Archive, Beschreibungen und Lore-Texte. Wer sich dafür interessiert, findet viel Material, im eigentlichen Match spielt die Geschichte aber kaum eine Rolle.
Spieltiefe (86): Dutzende Killer und Survivor, Hunderte Perks, Add-ons, Opfergaben und das Bloodweb ergeben unzählige Builds. Dazu kommen Events und regelmäßige Inhalte. Die Tiefe ist riesig, macht den Einstieg für Neulinge aber schwer, weil erfahrene Spieler jeden Trick kennen.
Technik (68): Das Spiel läuft auf vielen Plattformen mit Crossplay und ist auf dem Steam Deck verifiziert. Nach größeren Updates treten aber immer wieder Bugs und Abstürze auf, und Matchmaking sowie Verbindungsqualität sorgen in Steam-Reviews regelmäßig für Kritik.
Sound (82): Der Sound ist eine der größten Stärken: Herzschlag und Terror-Radius verraten die Nähe des Killers, Lizenz-Figuren bringen ihre bekannten Themen mit. Über Kopfhörer entsteht eine dichte, nervenaufreibende Atmosphäre, auch wenn sich einige Effekte mit der Zeit wiederholen.
Das Spielprinzip: Vier gegen einen
In jeder Runde treten vier Survivor gegen einen Killer an. Die Überlebenden müssen fünf Generatoren reparieren und dann eines der Ausgangstore öffnen. Der Killer will sie fangen, an Haken hängen und so der Entität opfern. Eine Runde dauert meist zwischen zehn und fünfzehn Minuten.
Was Dead by Daylight für mich so besonders macht, ist die Spannung. Als Survivor höre ich den Herzschlag lauter werden, sobald der Killer näher kommt, und muss in Sekunden entscheiden: weiterreparieren, verstecken oder rennen. Als Killer fühle ich mich dagegen wie der Jäger aus einem Slasher-Film.

Killer, Survivor und Lizenzen
Über die Jahre ist die Auswahl enorm gewachsen. Neben eigenen Figuren von Behaviour gibt es zahlreiche Lizenz-Charaktere aus Film, Serien und Spielen. Jeder Killer hat eine eigene Fähigkeit und spielt sich dadurch spürbar anders, von schnellen Jägern bis zu Fallenstellern.
Auch kosmetische Kollaborationen gehören dazu. Gerade erst ist die Diablo Collection erschienen, die Lilith, Mephisto und Belial als Outfits ins Spiel bringt. Mehr dazu lest ihr in unserer News zur Diablo Collection.
Fortschritt, Perks und Bloodweb
Jeder Charakter bringt eigene Perks mit, die ihr über das Bloodweb freischaltet und mit anderen Figuren teilt. Daraus entstehen unzählige Builds. Das sorgt für viel Spieltiefe, macht den Einstieg für Neulinge aber auch zäh, denn erfahrene Spieler kennen jeden Trick.
Viele Steam-Spieler loben genau diese Tiefe und den Spaß mit Freunden. Kritisiert werden dagegen häufig das Matchmaking, der teils raue Umgangston und Bugs. Das deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen.

Grafik, Technik und Plattformen
Dead by Daylight läuft auf Basis der Unreal Engine und wurde über die Jahre grafisch mehrfach überarbeitet. Die Maps sind düster und atmosphärisch, Licht und Nebel sorgen für Gruselstimmung. Nach größeren Updates schleichen sich aber immer wieder Bugs ein.
Das Spiel ist für PC, PlayStation 4 und 5, Xbox One und Xbox Series X|S sowie Nintendo Switch erhältlich und unterstützt Crossplay. Auf dem Steam Deck ist es laut Valve verifiziert. Die Systemanforderungen findet ihr in der Tabelle unter diesem Text.
Wertungen im Überblick
| Kategorie | Wertung |
|---|---|
| Grafik | 74 % |
| Gameplay | 85 % |
| Story | 55 % |
| Spieltiefe | 86 % |
| Technik | 68 % |
| Sound | 82 % |
| Gesamt | 80 % |
Dead by Daylight bleibt für mich ein Pflichtspiel für Horror-Fans, die gerne mit Freunden spielen. Mehr über das Studio lest ihr in unserem Porträt von Behaviour Interactive. Infos gibt es außerdem auf der offiziellen Seite von Dead by Daylight.
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 64-bit | Windows 10 64-bit |
| Prozessor | Intel Core i3-4170 / AMD FX-8120 | Intel Core i3-4170 / AMD FX-8300 oder höher |
| Grafikkarte | DX11-kompatible GeForce GTX 460 1 GB / AMD HD 6850 1 GB | DX11-kompatible GeForce GTX 760 / AMD HD 8800 oder höher mit 4 GB |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 8 GB RAM |
| Speicherplatz | 50 GB | 50 GB |













