Planet Coaster ist 2016 angetreten, um das Erbe von RollerCoaster Tycoon 3 anzutreten, und kommt passenderweise vom selben Studio. Frontier Developments hat eine Freizeitpark-Simulation gebaut, in der ich nicht nur Achterbahnen konstruiere, sondern jedes Gebäude, jede Straße und jedes Feuerwerk selbst gestalte. Ich habe Planet Coaster für diesen Test noch einmal lange gespielt und bin überrascht, wie gut es bis heute funktioniert. Als reine Wirtschaftssimulation hat es aber Schwächen.

Bewertung und Fazit

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Planet Coaster ist für mich der würdige Nachfolger von RollerCoaster Tycoon 3. Der Achterbahn-Editor macht riesigen Spaß, und der Baukasten lässt mich Parks erschaffen, die wie echte Freizeitparks aussehen. Dazu kommt ein toller Soundtrack, der die Stimmung perfekt trifft.

Wer eine knallharte Wirtschaftssimulation sucht, wird allerdings enttäuscht. Das Management ist eher simpel, große Parks bremsen die Leistung, und viele Themen gibt es nur im DLC. Für Bastler und Achterbahn-Fans ist Planet Coaster trotzdem ein Pflichtkauf.

Was uns gefallen hat

✅ Genialer Achterbahn-Editor mit Fahrt aus Besuchersicht

✅ Mächtiger Baukasten und riesiger Steam-Workshop

✅ Toller Soundtrack und viel Freizeitpark-Atmosphäre

Was uns gestört hat

❌ Management und Wirtschaft eher oberflächlich

❌ Große Parks belasten den Prozessor stark

❌ Viele Themenwelten nur über kostenpflichtige DLCs

Wertung: 83 %

Achterbahnen und Fahrgeschäfte

Achterbahnen baue ich in Planet Coaster Stück für Stück, mit Loopings, Schrauben, Tunneln und Stationen. Das Werkzeug ist mächtig und trotzdem gut verständlich, und es ist ein tolles Gefühl, die fertige Bahn danach aus der Sicht der Fahrgäste zu testen. Jede Bahn hat Werte für Aufregung, Angst und Übelkeit, an denen ich so lange feile, bis die Besucher Schlange stehen.

Dazu kommen dutzende Fahrgeschäfte vom Riesenrad bis zum Freefall-Turm, viele davon mit lustigen Animatronics und Themen. Seit dem Release hat Frontier zahlreiche kostenlose Updates mit neuen Bahnen nachgeliefert. Für weitere Themenwelten wie Abenteuer, Studios oder Geisterhäuser werden aber kostenpflichtige DLCs fällig.

Planet Coaster: Fahrgäste in einem roten Achterbahnwagen namens Monster
Mit der Achterbahn geht es aus Besuchersicht durch den Park.

Ein Baukasten ohne Grenzen

Die größte Stärke von Planet Coaster ist der Baukasten. Ich setze Gebäude aus tausenden Einzelteilen zusammen, forme die Landschaft, lege Wege frei und plane sogar eigene Shows mit Licht und Feuerwerk. Was die Community damit im Steam-Workshop erschaffen hat, ist beeindruckend: komplette Nachbauten echter Freizeitparks, Westernstädte und Fantasy-Burgen.

Gerade dieser Freiraum macht Planet Coaster aber auch zeitintensiv. Ich habe einmal zwei Stunden an einem einzigen Toilettenhäuschen gebaut, und das ist kein Witz. Wer lieber schnell spielt, findet in den Blaupausen viele fertige Gebäude.

Planet Coaster: Viele Besucher auf einer belebten Promenade
Tausende Besucher wollen bei Laune gehalten werden.

Management und Spielmodi

Neben dem Bauen kümmere ich mich um Personal, Preise, Werbung, Forschung und die Zufriedenheit der Besucher. Die Wirtschaftssimulation funktioniert, ist aber eher oberflächlich. Wer einen Park erst einmal am Laufen hat, verdient schnell genug Geld, und echte Herausforderungen gibt es vor allem in der Karriere.

Neben der Karriere gibt es Sandbox, Herausforderungen und Szenarien. 2020 erschien zudem die Console Edition für PlayStation und Xbox. Der direkte Nachfolger Planet Coaster 2 kam 2024 und ergänzt unter anderem Wasserparks.

Planet Coaster: Neonbeleuchtete Fahrgeschäfte bei Nacht
Bei Nacht wirkt der Park besonders schön.

Technik und Sound

Grafisch sieht Planet Coaster immer noch richtig gut aus, besonders bei Nacht mit Beleuchtung und Feuerwerk. Große Parks mit tausenden Besuchern bremsen aber den Prozessor, und die Bildrate sinkt deutlich. Auch die Steuerung der Kamera und der Bauwerkzeuge braucht Eingewöhnung.

Der Soundtrack von Jim Guthrie gehört für mich zu den besten im Genre. Jedes Thema hat eigene Musik, und das fröhliche Gewusel der Besucher sorgt für echte Freizeitpark-Stimmung. Entwickelt und veröffentlicht wurde Planet Coaster von Frontier Developments. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Website zu Planet Coaster.

Planet Coaster: Eine Bahn fährt in einen leuchtenden Monsterschlund
Animatronics machen die Fahrten lebendig.

Trailer

Planet Coaster – Offizieller Launch-Trailer

Systemanforderungen

MinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 7 (SP1+)/8.1/10 64bitWindows 7 (SP1+)/8.1/10 64bit
ProzessorIntel i5-2300/AMD FX-4300Intel i7-4770/AMD FX-8350
Arbeitsspeicher8 GB RAM12 GB RAM
GrafiknVidia GTX 560 (2GB)/AMD Radeon 7850 (2GB)nVidia GTX 980 (4GB)/AMD R9 380 (4GB)
DirectXVersion 11Version 11
Speicherplatz8 GB verfügbarer Speicherplatz8 GB verfügbarer Speicherplatz

Wertungen im Überblick

QuelleWertungStand
Steam-Nutzerreviews90 % (Sehr positiv)24.10.2026
PlayInsider83 %24.10.2026
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