Planet Zoo 2 steht in den Startlöchern: Am 13. Oktober 2026 öffnet Frontier Developments die Tore zum Nachfolger seiner beliebten Zoo-Simulation. Und diesmal wird es richtig nass und luftig, denn erstmals ziehen reine Wassertiere und frei fliegende Vögel in eure Zoos ein. Dazu kommen Naturschutzgebiete, in die ihr eure Tiere auswildern könnt. Wir haben alle offiziellen Infos zu Planet Zoo 2 zusammengefasst, von den Features über die Neuerungen bis zu den Systemanforderungen.
Was ist Planet Zoo 2?
Planet Zoo 2 ist eine Aufbau- und Management-Simulation, in der ihr eigene Zoos plant, baut und verwaltet. Ihr gestaltet Gehege, kümmert euch um das Wohl eurer Tiere, stellt Personal ein, haltet Gäste bei Laune und sorgt dafür, dass die Kasse stimmt. Entwickelt und veröffentlicht wird das Spiel von Frontier Developments aus Cambridge, die mit Planet Coaster, Jurassic World Evolution und dem ersten Planet Zoo längst zu den Experten für Management-Sims gehören.
Der Vorgänger erschien 2019 und hat sich über Jahre mit zahlreichen DLCs eine riesige Community aufgebaut. Planet Zoo 2 soll diese Basis nun deutlich erweitern.
Setting und Story
Mit FEN rund um den Globus
Im Karrieremodus schließt ihr euch dem FEN an, dem Fauna and Ecosystems Network. Der Vorsitzende Eric und Zoo-Betriebsleiterin Alys begleiten euch dabei auf einer weltweiten Reise. Ihr baut ein globales Netzwerk aus Zoos und Naturschutzgebieten auf, von warmen Savannen bis zu den schottischen Highlands. Eine klassische Story mit Bösewicht gibt es nicht, im Mittelpunkt steht der Artenschutz.

Vier neue Szenerien
Gebaut wird in verschiedenen Biomen rund um den Globus. Vier brandneue Szenerien greifen typische Baustile aus aller Welt auf, dazu kommen fünf bekannte Themen aus dem ersten Planet Zoo.
Gameplay-Features von Planet Zoo 2
Tiere, die lebendiger wirken als je zuvor
Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Neben Klassikern wie Löwe und Westlichem Schimpansen gibt es zahlreiche Neuzugänge. Herden verhalten sich realistisch, Tiere grasen an der Vegetation, die ihr selbst pflanzt, und Animationen sowie Mimik sollen deutlich natürlicher aussehen.




Aquarien mit Haien und Schildkröten
Zum ersten Mal sind reine Wassertiere dabei. Ihr baut eigene Süß- oder Salzwasseraquarien und füllt sie mit Fischschwärmen, Schwarzspitzen-Riffhaien, Echten Karettschildkröten und mehr. Die Becken wollen allerdings gepflegt werden, denn sie verschmutzen schneller, als man denkt.
Volieren für Riesentukan und Sekretär
Auch flugfähige Vögel feiern ihre Premiere. In frei konfigurierbaren Volieren aus Barrieren, Stützstangen und dynamischen Netzen fliegen etwa Riesentukan, Sekretär oder Seeadler sicher umher. Ihr seht sie am Boden und in der Luft agieren.
Naturschutzgebiete und Auswilderung
Artenschutz endet nicht am Zooeingang: Wer bestimmte Anforderungen erfüllt, darf Tiere in weitläufige, frei gestaltbare Naturschutzgebiete entlassen. Dort entstehen aktive Ökosysteme, die ihr selbst formt.
Bauen und Zoo-Management
Für Kreative gibt es vorgefertigte Baupläne oder die klassischen Konstruktionswerkzeuge der Planet-Reihe, jetzt mit Skalierung, Flexi-Colour, neuen Pinseln für Vegetation und Gelände und intuitiveren Wegen. Gleichzeitig organisiert ihr den Alltag: Shops, Angebote, Personal und Gästewünsche wollen bedient werden.
Was ist neu im Vergleich zu Planet Zoo?
Die größten Neuerungen sind klar: reine Wassertiere mit Aquarien, frei fliegende Vögel mit Volieren und Naturschutzgebiete zum Auswildern. Im ersten Teil waren Aquarien und Volieren nur sehr eingeschränkt möglich. Dazu kommen vier neue Szenerien, bessere Tieranimationen, überarbeitete Bauwerkzeuge und der Frontier Workshop, über den Community-Baupläne plattformübergreifend geteilt werden. Neu ist außerdem, dass Planet Zoo 2 direkt auch für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheint. Im Franchise-Modus tauscht ihr wie gewohnt Tiere mit anderen Spielern.
Technik und Systemanforderungen
Planet Zoo 2 setzt auf DirectX 12 und 16 GB RAM. Für die Mindestanforderungen braucht ihr einen Intel Core i7-8700K oder AMD Ryzen 5 3600 und eine GeForce RTX 2060, Radeon RX 5600 XT oder Intel Arc A750. Empfohlen werden ein Core i7-10700K oder Ryzen 7 5800X sowie eine GeForce RTX 3070, Radeon RX 6700 XT oder Arc A770. Wichtig: Für die empfohlenen Settings ist eine SSD Pflicht, 40 GB Speicherplatz solltet ihr einplanen. Windows 10 läuft zwar noch, Frontier garantiert aber keine dauerhafte Kompatibilität.

Auch sprachlich ist das Spiel stark aufgestellt: Texte gibt es in 17 Sprachen, eine vollständige Sprachausgabe in zehn, darunter Deutsch. HDR, Controller-Support inklusive DualSense sowie viele Barrierefreiheits-Optionen wie anpassbare Textgröße und Farbalternativen sind ebenfalls an Bord.
Release und Plattformen
Planet Zoo 2 erscheint am 13. Oktober 2026 für PC (Steam, Epic Games Store und Xbox on PC), PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Neben der Standardversion bietet Frontier eine Deluxe Edition an. Vorbestellungen sind bereits möglich.
Für wen lohnt sich Planet Zoo 2?
Wer schon im ersten Planet Zoo stundenlang Gehege gestaltet, Wege verlegt und Besucherströme optimiert hat, ist die naheliegende Zielgruppe. Planet Zoo 2 baut genau auf diesem Fundament auf und erweitert es um neue Lebensräume unter Wasser und in der Luft. Gerade Kreativspieler, die ihre Parks bis ins kleinste Detail dekorieren, dürften mit den zusätzlichen Möglichkeiten viel Freude haben. Auch Fans von Tierdokumentationen kommen auf ihre Kosten, denn das Verhalten der Tiere und der Artenschutz stehen noch stärker im Mittelpunkt als zuvor.
Spannend wird Planet Zoo 2 außerdem für Konsolenspieler. Da der Titel neben dem PC auch für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheint, können erstmals viele Spieler direkt zum Start einsteigen, die bislang keinen Gaming-PC hatten. Für Einsteiger dürfte der Karrieremodus der beste Startpunkt sein, während erfahrene Parkmanager sich im Sandbox-Modus austoben können. Wer dagegen eher schnelle Action oder eine packende Geschichte sucht, ist bei einer Aufbausimulation wie dieser grundsätzlich an der falschen Adresse.
Erwartungen und offene Fragen
So vielversprechend die bisher gezeigten Inhalte auch sind, einige Punkte bleiben bis zum Release offen. Die wichtigste Frage betrifft die Performance: Große Zoos mit vielen Tieren, Besuchern und aufwendigen Bauten haben schon den Vorgänger an seine Grenzen gebracht. Durch Aquarien und Volieren kommen nun noch mehr Simulationsebenen hinzu. Ebenso gespannt sind wir, wie gut die Steuerung auf dem Controller funktioniert, denn detailliertes Bauen ist am Gamepad traditionell eine Herausforderung. Und schließlich bleibt abzuwarten, wie umfangreich die Tierauswahl zum Start ausfällt und welche Inhalte später als DLC nachgereicht werden.
Fazit und Ausblick
Planet Zoo 2 wirkt wie die logische Weiterentwicklung eines Genre-Hits: Aquarien, Volieren und Naturschutzgebiete schließen genau die Lücken, die sich Fans seit Jahren wünschen. Dass der Fokus noch stärker auf Artenschutz und lebendigen Tieren liegt, passt perfekt zur Reihe. Ob Umfang, Performance und Konsolensteuerung überzeugen, zeigt sich erst zum Release. Wir behalten Planet Zoo 2 im Blick und liefern euch nach dem Start alle Infos.



















