Terrible Lizards ist das Debüt von WDR Studios, dem Studio hinter dem YouTube-Kanal JT Music. Seit dem 29. Oktober 2026 ist das Horror-Parkour-Spiel für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich, im Game Pass ist es ab dem ersten Tag dabei. Ich bin vor Dinosauriern durch eine verlassene Attraktion an der Route 66 gerannt, und das hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn nicht alles rund läuft.
Inhaltsverzeichnis





Bewertung und Fazit
Terrible Lizards hat mich vor allem mit seinen Verfolgungsjagden gepackt. Wenn ein Dinosaurier hinter mir her ist und ich über Gerüste renne, an Wänden entlanglaufe und unter Toren durchrutsche, fühlt sich das an wie Mirror’s Edge im Jurassic-Park-Freizeitpark. Dazu kommt ein Setting, das ich so noch nicht gesehen habe: kitschige 90er-Dino-Attraktion, Videobänder und Maskottchen, die nicht ganz so freundlich sind, wie sie aussehen.
Gleichzeitig merkt man, dass hier ein kleines Team sein erstes Spiel abliefert. Der erste Akt ist der stärkste, danach wiederholen sich Schalteraufgaben und Laufwege. Die Story bleibt dünn, und technisch hakt es mit Rucklern, Abstürzen und Stellen, an denen man durch die Welt fällt. Auf Steam sind 85 Prozent der Reviews positiv, das passt zu meinem Eindruck: ein gutes, spaßiges Horrorspiel mit Ecken und Kanten.
Was uns gefallen hat
✅ Flüssige, schnelle Parkour-Steuerung
✅ Spannende Verfolgungsjagden mit klasse Dino-Designs
✅ Eigenständiges Route-66-Setting im 90er-Look
✅ Fairer Preis und Game Pass ab Tag eins
Was uns gestört hat
❌ Ruckler, Abstürze und Clipping-Bugs
❌ Spätere Akte wiederholen sich
❌ Story bleibt recht dünn
❌ Sprachausgabe nur auf Englisch
Wertung: 72 %
So bewerten wir
- 90–100Legendär
- 80–89Sehr gut
- 7270–79Gut
- 60–69Okay
- 50–59Mäßig
- < 50Schwach
Bei PlayInsider bewerten wir jedes Spiel einzeln und immer an den Erwartungen seines Genres. Eine Story in einem Action-Spiel oder Adventure messen wir an ihrer erzählerischen Klasse. In einer Simulation oder einem Manager zählt dagegen, was das Genre üblicherweise bietet. So bleiben unsere Wertungen fair und innerhalb eines Genres vergleichbar.
Story und Setting: Willkommen bei Dalton’s Dinos
Ihr spielt Jordan, einen Studenten, der im September 1992 von Chicago nach Los Angeles unterwegs ist. Mitten in New Mexico gibt sein Auto auf, und die einzige Anlaufstelle ist Dalton’s Dinos, eine alte Dinosaurier-Attraktion an der Route 66. Das Personal ist verschwunden, eine Stimme am Telefon bittet euch um Hilfe, und schon bald merkt ihr, dass in den Ausstellungen und Höhlen darunter etwas lauert.
Erzählt wird mit Zwischensequenzen, alten Werbefilmen der Attraktion und Videologs, in denen unter anderem MatPat als Wissenschaftler auftaucht. Das Setting ist der große Pluspunkt: Animatronics, Souvenirshop und Spielhalle fangen den Charme der Straßenattraktionen nach Jurassic Park perfekt ein. Die eigentliche Geschichte bleibt aber dünn, im Mittelteil passiert erzählerisch wenig, und das Ende kommt etwas abrupt.

Terrible Lizards im Test: Gameplay
Waffen gibt es keine, ihr rennt. Sprinten, Rutschen, Springen, an Rohren schwingen, an Wänden entlanglaufen und über Balken balancieren lassen sich fast ohne Verzögerung verketten. In den Verfolgungen durch Hallen, Lagerräume und Höhlen spielt Terrible Lizards seine Stärke voll aus. Stirbt man, versteht man fast immer, warum, und schafft es beim nächsten Versuch besser.
Zwischen den Verfolgungen sucht ihr Sicherungen, legt Schalter um und löst kleine Rätsel. Im ersten Akt passt das noch, später wiederholt sich das Muster jedoch deutlich, und manche Rätsel ziehen sich. Für einen Durchgang braucht ihr sechs bis zehn Stunden, danach lockt ein New Game Plus mit Modifikatoren.

Grafik und Sound
Optisch lebt Terrible Lizards von seinen Schauplätzen. Die Ausstellungen mit wackelnden Animatronics, der Souvenirshop und die Höhlen mit Holzstegen sehen stimmig aus, die Kreaturen sind schön schaurig designt. Einzelne Texturen und Animationen verraten aber das kleinere Budget.
Beim Sound kann das Spiel punkten. Die Musik treibt die Verfolgungen an, Schritte und Knurren hinter einem sorgen zuverlässig für Puls. Die Sprachausgabe gibt es nur auf Englisch, Texte auch auf Deutsch.

Technik und Systemanforderungen
Hier liegt die größte Baustelle. Viele Spieler berichten von FPS-Einbrüchen auf 30 bis 40 Bilder, vor allem in den späteren Abschnitten, dazu kommen Abstürze unter DirectX 12, schwarze Bildschirme und Stellen, an denen man durch den Boden fällt. Ein erster Patch kurz nach Release hat einiges verbessert, aber nicht alles behoben. Speichert also regelmäßig. Die genauen Systemanforderungen findet ihr in der Tabelle unter diesem Text.
Das sagen Spieler auf Steam
Auf Steam steht Terrible Lizards bei „Sehr positiv“: 85 Prozent von 276 Reviews sind positiv (Stand 31. Oktober 2026). Gelobt werden die Parkour-Steuerung, die Dino-Designs und die Atmosphäre. Negative Reviews drehen sich fast ausschließlich um Bugs und die Performance, einige Spieler finden auch, dass sich die Level zum Ende hin ziehen.
Für wen lohnt sich Terrible Lizards?
Wer Parkour-Spiele wie Mirror’s Edge mag und Lust auf Horror ohne Dauer-Jumpscares hat, bekommt hier einen tollen Abend mit Dinos. Mit 25,49 Euro ist der Preis fair, im Game Pass könnt ihr es ohne Risiko ausprobieren. Wer eine dichte Geschichte oder eine perfekte Technik erwartet, sollte lieber noch ein paar Patches abwarten.
Offizieller Trailer
Weitere Spiele und News findet ihr auf unserer Startseite.
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 (64-Bit) | Windows 11 (64-Bit) |
| Prozessor | Intel Core i5-6400 / AMD Ryzen 3 1200 | Intel Core i3-10100F / AMD Ryzen 3 3100 |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce GTX 1050 2 GB / AMD Radeon RX 560 2 GB | NVIDIA GeForce RTX 2080 / AMD Radeon RX 6800 XT |
| Arbeitsspeicher | 6 GB RAM | 12 GB RAM |
| Speicherplatz | 25 GB verfügbarer Speicherplatz | 25 GB verfügbarer Speicherplatz |













