Split Fiction ist eines dieser Spiele, bei denen man nach jedem Level zum Koop-Partner rüberschaut und einfach nur „Was war DAS denn?“ sagt. Wir haben uns zu zweit durch Science-Fiction und Fantasy gekämpft, viel gelacht, ein bisschen gestritten und am Ende festgestellt: Das ist das beste Koop-Spiel seit langem.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Selten habe ich bei einem Spiel so oft zu meiner Koop-Partnerin rübergeschaut und „Was war DAS denn?“ gerufen. Split Fiction wirft ständig neue Ideen auf den Bildschirm: Eben rasen wir mit Motorrädern durch eine Neon-Stadt, im nächsten Moment reiten wir auf Drachen. Und Mio und Zoe sind mir dabei richtig ans Herz gewachsen.
Die Geschichte selbst ist zwar ziemlich vorhersehbar, und nach dem Abspann gibt es wenig Grund für einen zweiten Durchgang. Aber 12 bis 15 Stunden ohne eine einzige langweilige Minute und dazu der Friend’s Pass, mit dem nur eine Person kaufen muss: Wer jemanden zum Zocken hat, kommt an Split Fiction für mich nicht vorbei.
Was uns gefallen hat
✅ Ideenfeuerwerk mit ständig neuen Spielmechaniken
✅ Friend’s Pass und Crossplay machen den Einstieg leicht
✅ Sympathische Heldinnen mit witzigen Dialogen
Was uns gestört hat
❌ Nur zu zweit spielbar, kein Solomodus
❌ Eher vorhersehbare Handlung
❌ Wenig Wiederspielwert nach dem Abspann
Wertung: 91 %
Zwei Autorinnen, gefangen in ihren eigenen Geschichten
Mio schreibt düstere Science-Fiction, Zoe träumt von bunter Fantasy. Die beiden Nachwuchsautorinnen könnten unterschiedlicher kaum sein und landen zusammen in einer Maschine, die ihnen ihre Ideen stehlen soll. Als etwas schiefgeht, stecken sie plötzlich in ihren eigenen Geschichten fest und müssen sich gegenseitig helfen, um wieder herauszukommen. Was als Zweckgemeinschaft beginnt, wird mit der Zeit zu einer echten Freundschaft, und genau das haben wir beim Spielen mitgefühlt.

Jedes Level ein neues Spiel
Das Besondere an Split Fiction ist der ständige Wechsel. Eben noch rast ihr auf Motorrädern durch eine Neon-Stadt, im nächsten Moment reitet ihr auf Drachen, verwandelt euch in Tiere oder spielt ein kleines Rennspiel. Dazu kommen die Nebengeschichten, kurze Abstecher in verworfene Ideen der beiden Autorinnen, die oft zu den kreativsten Momenten des ganzen Spiels gehören. Wiederholung gibt es praktisch nicht, und genau das hat uns bis zum Abspann bei der Stange gehalten.
Nur zu zweit, aber mit Friend’s Pass
Split Fiction ist ein reines Koop-Spiel: Ihr spielt entweder lokal im geteilten Bildschirm oder online. Richtig fair ist der Friend’s Pass, denn nur eine Person muss das Spiel kaufen, die zweite spielt kostenlos mit, sogar plattformübergreifend zwischen PC und Konsole. Mehr Einstiegshürde wegnehmen kann man kaum.

Split Fiction kommt vom Studio hinter It Takes Two
Hinter Split Fiction steckt das schwedische Studio Hazelight Studios um Josef Fares, das schon mit A Way Out und dem Spiel des Jahres 2021, It Takes Two, gezeigt hat, wie Koop geht. Veröffentlicht wird das Spiel von Electronic Arts. Split Fiction ist für PC (Steam, Epic Games Store, EA App), PlayStation 5, Xbox Series X|S und seit 2025 auch für Nintendo Switch 2 erschienen. Auf Steam kostet es 49,99 Euro, inklusive deutscher Sprachausgabe. Mehr zu den Machern findet ihr in unseren Porträts zu Hazelight Studios und Electronic Arts.
Grafik und Technik
Technisch macht Split Fiction kaum Probleme. Für 1080p mit 30 FPS reichen laut Steam ein Intel Core i5-6600K, 16 GB RAM und eine GTX 970, für 1440p mit 60 FPS werden eine RTX 3070 und ein Ryzen 7 5800X empfohlen. Plant 85 GB Speicherplatz ein. Für Online-Koop und Friend’s Pass braucht ihr einen EA-Account.
Wertungen im Überblick
Grafik: Jede Welt sieht anders und fantastisch aus. Gameplay: Ein Ideenfeuerwerk mit ständig neuen Mechaniken. Story: Sympathische Heldinnen, aber eine eher vorhersehbare Handlung. Spieltiefe: 12 bis 15 Stunden ohne Leerlauf, danach wenig Wiederspielwert. Technik: Stabil und sauber, Friend’s Pass und Crossplay sind vorbildlich. Sound: Starke Sprecherinnen und witzige Dialoge.
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| Metacritic | 91 von 100 (110 Kritiken) | 18.10.2026 |
| OpenCritic | 91 von 100, 98 % empfehlen | 18.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Äußerst positiv (96 % positiv) | 18.10.2026 |
| PlayInsider | 92 % | 18.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | 64 bit Windows 10/11 | 64 bit Windows 10/11 |
| Prozessor | Intel Core i5-6600K or AMD Ryzen 5 2600X | Intel Core i7-11700k or AMD Ryzen 7 5800X |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce GTX 970 - 4GB or Radeon RX 470 - 4GB | NVIDIA GeForce RTX 3070 - 8GB or AMD Radeon 6700 XT - 12GB |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| Speicherplatz | 85 GB | 85 GB |


















