Soulcalibur ist für mich pure Kindheit, und als Soulcalibur VI endlich auf dem PC erschien, habe ich sofort wieder Mitsurugi gegen Nightmare antreten lassen. Das Waffenkampfsystem fühlt sich nach all den Jahren immer noch großartig an. Bandai Namco hat die Reihe hier zurück zu ihren Wurzeln geführt.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Soulcalibur VI ist ein schönes Comeback für die Reihe. Die Schwertkämpfe sind schnell, die neuen Reversal Edges bringen ein spannendes Schere-Stein-Papier-Element hinein, und der Charaktereditor macht wieder enorm viel Spaß. Mit dem Gaststar Geralt aus The Witcher gibt es außerdem einen echten Hingucker.
Das Roster ist zum Start aber eher klein, viele Kämpfer kamen erst als DLC, und die Story-Modi sind textlastig. Wer gern lokal oder online prügelt, kommt trotzdem auf seine Kosten.
Was uns gefallen hat
- ✅ Schnelles, zugängliches Waffenkampfsystem
- ✅ Reversal Edge bringt neue Taktik
- ✅ Großer Charaktereditor
Was uns gestört hat
- ❌ Kleines Grundroster
- ❌ Viele Kämpfer nur als DLC
- ❌ Textlastige Story-Modi
Unsere Gesamtwertung für Soulcalibur VI: 78 %
Der Kampf um Soul Edge
Soulcalibur VI erzählt die Ereignisse des ersten Teils neu. Im Mittelpunkt steht das verfluchte Schwert Soul Edge und sein Gegenstück Soul Calibur. Im Modus Soul Chronicle erlebt ihr die Geschichten der bekannten Kämpfer, in Libra of Souls zieht ihr mit einem eigenen Charakter durch die Welt.
Beide Modi sind eine nette Idee, setzen aber stark auf Textboxen und Standbilder. Fans der Reihe freuen sich trotzdem über die vielen Hintergrundinfos. Für Einsteiger bietet sich vor allem Libra of Souls an, um die Kämpfer kennenzulernen.

Soulcalibur VI und das Waffenkampfsystem
Das Kampfsystem setzt auf horizontale und vertikale Schläge, Tritte und Seitenschritte in einer 3D-Arena. Neu ist die Reversal Edge, mit der ihr Angriffe abfangt und ein kurzes Duell auslöst, bei dem beide Spieler ihren nächsten Zug wählen.
Dazu kommt der Soul Charge, der euren Kämpfer zeitweise stärker macht. Das System ist zugänglicher als Tekken, bietet aber trotzdem genug Tiefe für ambitionierte Spieler. Ring-Outs sorgen für zusätzliche Spannung.

Charaktereditor und Umfang
Der Charaktereditor ist wieder ein Highlight. Ihr baut eigene Kämpfer mit unzähligen Kleidungsstücken und Kampfstilen, und die Community hat damit schon verrückteste Figuren erschaffen.
Das Grundroster mit rund 20 Kämpfern ist eher klein, über Season Pässe kamen weitere dazu. Das macht das Gesamtpaket teuer, sorgte aber über Jahre für neue Inhalte.
Technik und Systemanforderungen
Soulcalibur VI läuft auf der Unreal Engine 4 flüssig und sieht sauber aus. Der Netcode ist in Ordnung, schwankt aber je nach Verbindung.
Mehr über das Studio hinter Soulcalibur VI lest ihr in unserem Porträt zu Bandai Namco Studios. Kaufen könnt ihr Soulcalibur VI zum Beispiel direkt auf Steam.
Systemanforderungen
| Mindestens | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 7, 8.1, 10 (64-bit) | Windows 7, 8.1, 10 (64-bit) |
| Prozessor | Intel Core i3-4160 @ 3.60GHz or equivalent | Intel Core i5-4690 3.5 GHz or equivalent |
| Arbeitsspeicher | 6 GB RAM | 8 GB RAM |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce GTX 1050 | GeForce GTX 1060 or equivalent |
| DirectX | Version 11 | Version 11 |
| Speicherplatz | 20 GB verfügbarer Speicherplatz | 20 GB verfügbarer Speicherplatz |
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| Metacritic | 80 von 100 | 24.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Sehr positiv (83 % positiv) | 24.10.2026 |
| PlayInsider | 78 % | 24.10.2026 |













