Resident Evil 4 gehört für mich zu den wichtigsten Spielen überhaupt, und ich hatte ehrlich Angst, dass Capcom das Remake vermasselt. Nach den ersten Minuten im Dorf, als die Kettensäge aufheulte, war diese Angst wie weggeblasen. Das Remake ist düsterer, moderner und trotzdem unverkennbar Resident Evil 4.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Resident Evil 4 ist ein nahezu perfektes Remake. Das Gameplay wurde modernisiert, mit Parieren per Messer, Schleichen und flüssiger Steuerung, und die Atmosphäre ist deutlich bedrohlicher als im Original. Leon steuert sich präzise, und die Kämpfe gegen die Ganados sind intensiv.
Ashley ist diesmal deutlich weniger nervig, und das Spiel läuft auf dem PC hervorragend. Einige ikonische Momente des Originals fehlen, und manche Fans vermissen den Humor. Trotzdem ist es eines der besten Remakes überhaupt.
Was uns gefallen hat
- ✅ Modernisiertes, intensives Gameplay
- ✅ Düstere, bedrohliche Atmosphäre
- ✅ Hervorragende Technik und Performance
Was uns gestört hat
- ❌ Einige Momente des Originals fehlen
- ❌ Etwas weniger Humor
- ❌ Separate Ways nur als DLC
Unsere Gesamtwertung für Resident Evil 4: 92 %
Leon im spanischen Dorf
Sechs Jahre nach Raccoon City soll Leon S. Kennedy die entführte Tochter des US-Präsidenten, Ashley, retten. Seine Suche führt ihn in ein abgelegenes spanisches Dorf, dessen Bewohner von einem Parasiten befallen sind. Schon die ersten Minuten sind unglaublich intensiv.
Die Geschichte bleibt dem Original treu, ist aber ernster erzählt. Figuren wie Luis und Ada bekommen mehr Tiefe, und Ashley wirkt endlich wie eine echte Figur statt nur eine Last.

Resident Evil 4 und sein Gameplay
Leon kann jetzt mit dem Messer parieren, schleichen und sich beim Zielen bewegen. Das macht die Kämpfe dynamischer, ohne die Spannung zu nehmen. Ressourcen sind knapp, und der Händler bietet Waffen-Upgrades an.
Neu sind Nebenaufträge des Händlers, die zum Erkunden motivieren. Die Bosskämpfe wurden überarbeitet und sind spektakulärer als je zuvor.

Umfang und Technik
Die Kampagne dauert rund 16 Stunden und bietet viel Wiederspielwert durch Schwierigkeitsgrade und Freischaltbares. Mit Separate Ways gibt es eine zusätzliche Kampagne mit Ada als DLC.
Dank der RE Engine sieht das Spiel fantastisch aus und läuft auf dem PC flüssig. Raytracing und FSR werden unterstützt.
Technik und Systemanforderungen
Die RE Engine liefert eine beeindruckende Optik mit Raytracing und läuft auf dem PC flüssig. Zum Start gab es kaum Bugs, was viele Spieler loben.
Mehr über das Studio hinter Resident Evil 4 lest ihr in unserem Porträt zu Capcom. Kaufen könnt ihr Resident Evil 4 zum Beispiel direkt auf Steam.
Systemanforderungen
| Mindestens | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 (64 bit) | Windows 10 (64 bit)/Windows 11 (64 bit) |
| Prozessor | AMD Ryzen 3 1200 / Intel Core i5-7500 | AMD Ryzen 5 3600 / Intel Core i7 8700 |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM |
| Grafikkarte | AMD Radeon RX 560 with 4GB VRAM / NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti with 4GB VRAM | AMD Radeon RX 5700 / NVIDIA GeForce GTX 1070 |
| DirectX | Version 12 | Version 12 |
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| Metacritic | 91 von 100 | 24.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Äußerst positiv (96 % positiv) | 24.10.2026 |
| PlayInsider | 92 % | 24.10.2026 |













