Oblivion war eines der ersten großen Rollenspiele, in denen ich mich komplett verloren habe. Als die Remastered-Version überraschend erschien, war ich sofort wieder in Cyrodiil unterwegs. Die Grafik ist komplett neu, aber der Charme und die Macken von damals sind geblieben.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Oblivion Remastered ist ein beeindruckendes Remaster, das das Original dank Unreal Engine 5 komplett neu aussehen lässt. Kampfsystem und Menüs wurden verbessert, und die Quests, vor allem die Dunkle Bruderschaft, sind so gut wie damals.
Leider ist die Performance auf dem PC schwach, mit Rucklern beim Laden neuer Gebiete und Abstürzen. Auch viele alte Bugs sind geblieben. Wer das verschmerzt, bekommt ein wunderbares Wiedersehen mit Cyrodiil.
Was uns gefallen hat
- ✅ Komplett neue Grafik mit Unreal Engine 5
- ✅ Verbessertes Kampfsystem und UI
- ✅ Großartige Quests wie damals
Was uns gestört hat
- ❌ Ruckler und Performanceprobleme
- ❌ Viele alte Bugs geblieben
- ❌ Gesichter und Animationen teils seltsam
Unsere Gesamtwertung für The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered: 78 %
Die Oblivion-Krise in Cyrodiil
Ihr beginnt als Gefangener, als Kaiser Uriel Septim VII durch eure Zelle flieht. Kurz darauf wird er ermordet, und überall in Cyrodiil öffnen sich Tore nach Oblivion. Gemeinsam mit seinem Erben Martin versucht ihr, die Daedra aufzuhalten.
Die Hauptstory ist solide, aber die besten Momente finde ich in den Gilden. Die Quests der Dunklen Bruderschaft gehören für mich zu den besten, die Bethesda je geschrieben hat.

Oblivion Remastered und die Neuerungen
Die Grafik basiert auf der Unreal Engine 5, während die Spiellogik weiter auf der alten Engine läuft. Dadurch sieht Cyrodiil fantastisch aus, fühlt sich aber spielerisch wie damals an. Das Kampfsystem wurde etwas verbessert, es gibt ein Sprint-Feature und ein überarbeitetes Levelsystem.
Auch Menüs und Benutzeroberfläche sind deutlich moderner. Erweiterungen wie Shivering Isles und Knights of the Nine sind enthalten.

Bugs und Performance
Leider bringt das Remaster auch Probleme mit. Beim Betreten neuer Gebiete gibt es deutliche Ruckler, und manche Spieler kämpfen mit Abstürzen.
Viele der alten Bugs sind ebenfalls geblieben. Manche davon sind witzig, wie fliegende Pferde, andere nerven einfach.
Technik und Systemanforderungen
Oblivion Remastered nutzt Unreal Engine 5 für die Grafik und die Gamebryo-Engine für die Spiellogik. Das sieht toll aus, sorgt aber für Ruckler und hohe Hardwareanforderungen.
Mehr über das Studio hinter The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered lest ihr in unserem Porträt zu Bethesda Softworks. Kaufen könnt ihr The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered zum Beispiel direkt auf Steam.
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| Steam-Nutzerreviews | Größtenteils positiv (77 % positiv) | 24.10.2026 |
| PlayInsider | 78 % | 24.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 version 21H1 (10.0.19043) | Windows 10/11 (with updates) |
| Prozessor | AMD Ryzen 5 2600X, Intel Core i7-6800K | AMD Ryzen 5 3600X, Intel Core i5-10600K |
| Grafikkarte | AMD Radeon RX 5700, NVIDIA GeForce 1070 Ti | AMD Radeon RX 6800XT or NVIDIA RTX 2080 |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | 32 GB RAM |
| Speicherplatz | 125 GB | 125 GB |













