Ghost of Tsushima hat mich vom ersten Moment an mit seiner Optik gepackt. Wenn ich auf meinem Pferd durch ein Feld aus roten Blättern reite und der Wind mir den Weg zeigt, fühlt sich das an wie in einem alten Samurai-Film. Die PC-Version macht dieses Erlebnis noch schöner.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Ghost of Tsushima ist eines der schönsten Open-World-Spiele überhaupt. Die Schwertkämpfe sind präzise und befriedigend, die Geschichte um Jin Sakai zwischen Samurai-Ehre und den Methoden des Geistes ist packend, und die Insel Tsushima ist eine Augenweide. Mit dem Director’s Cut gibt es außerdem die Erweiterung Iki Island und den Koop-Modus Legends.
Die offene Welt folgt allerdings bekannten Mustern mit vielen Lagern und Sammelobjekten, und einige Nebenaufgaben wiederholen sich. Für Samurai-Fans ist es trotzdem ein Traum.
Was uns gefallen hat
- ✅ Atemberaubende Optik und Atmosphäre
- ✅ Präzise, befriedigende Schwertkämpfe
- ✅ Director’s Cut mit Iki Island und Legends
Was uns gestört hat
- ❌ Open-World-Struktur nach bekanntem Muster
- ❌ Viele Nebenaktivitäten wiederholen sich
- ❌ Für Legends ist ein PSN-Konto nötig
Unsere Gesamtwertung für Ghost of Tsushima: 89 %
Die Mongolen auf Tsushima
Im Jahr 1274 fallen die Mongolen auf der japanischen Insel Tsushima ein. Der Samurai Jin Sakai überlebt als einer der wenigen die erste Schlacht und muss seine Heimat befreien. Dafür muss er sich zwischen dem Ehrenkodex der Samurai und den hinterhältigen Methoden des Geistes entscheiden.
Diese innere Zerrissenheit macht die Geschichte für mich so spannend. Auch die Nebenfiguren wie Yuna oder Lord Shimura haben spannende eigene Geschichten.

Ghost of Tsushima im Kampf
Die Schwertkämpfe setzen auf Haltungen, die gegen bestimmte Gegnertypen besonders wirksam sind. Dazu kommen Paraden, Ausweichen und spektakuläre Standoffs, bei denen ihr Gegner mit einem einzigen Schlag niederstreckt.
Als Geist schleicht ihr dagegen durch Lager, werft Kunai und nutzt Rauchbomben. Beide Spielweisen funktionieren gut und ergänzen sich hervorragend.

Director’s Cut auf dem PC
Die PC-Version enthält die Erweiterung Iki Island und den Koop-Modus Legends. Dazu kommen Unterstützung für Ultrawide, DLSS, FSR und hohe Bildraten.
Für Legends wird allerdings ein PSN-Konto benötigt, was in vielen Ländern zu Problemen geführt hat. Die Einzelspielerkampagne funktioniert aber ohne.
Technik und Systemanforderungen
Die PC-Umsetzung von Nixxes läuft hervorragend, mit DLSS, FSR, Ultrawide und hohen Bildraten. Ghost of Tsushima gehört zu den besten PlayStation-Portierungen.
Mehr über das Studio hinter Ghost of Tsushima lest ihr in unserem Porträt zu Sony Interactive Entertainment. Kaufen könnt ihr Ghost of Tsushima zum Beispiel direkt auf Steam.
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| Steam-Nutzerreviews | Sehr positiv (94 % positiv) | 24.10.2026 |
| PlayInsider | 89 % | 24.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 | Windows 10 |
| Prozessor | Intel Core i3-7100 or AMD Ryzen 3 1200 | Intel Core i5-8600 or AMD Ryzen 5 3600 |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce GTX 960 or AMD Radeon RX 5500 XT | NVIDIA GeForce RTX 2060 or AMD Radeon RX 5600 XT |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM |
| Speicherplatz | 75 GB | 75 GB |













