Core Keeper ist eines dieser Spiele, bei denen aus „nur noch eine Ader abbauen“ schnell drei Stunden werden.
Core Keeper ist ein Mining-Sandbox-Abenteuer von Pugstorm und erschien nach zwei Jahren Early Access am 27. August 2024 in Version 1.0 für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch. Ihr grabt euch durch eine riesige Höhlenwelt, baut eine Basis, legt Felder an und stellt euch gewaltigen Bossen. Ich habe mir angesehen, warum das Spiel so viele Spieler fesselt. Auf Steam sind aktuell rund 94 Prozent der Reviews positiv.
In diesem Test







Bewertung und Fazit
Core Keeper ist für mich eines der gemütlichsten und zugleich spannendsten Sandbox-Spiele der letzten Jahre. Graben, Bauen, Farmen und Bosskämpfe greifen perfekt ineinander, und mit Freunden vergeht die Zeit wie im Flug.
Die Story ist dünn, und allein zieht sich das Mittelspiel etwas. Wer Terraria oder Stardew Valley mag, bekommt hier aber für wenig Geld sehr viele Stunden Spaß.
Was uns gefallen hat
✅ Sehr motivierende Spielschleife aus Graben, Bauen und Farmen
✅ Toller Koop für bis zu acht Spieler
✅ Abwechslungsreiche Biome und spannende Bosse
✅ Läuft sehr gut, auch auf dem Steam Deck
Was uns gestört hat
❌ Geschichte nur Kulisse
❌ Allein zieht sich das Mittelspiel
❌ Sammeln kann auf Dauer eintönig werden
Wertung: 80 %
Graben, sammeln, bauen
Am Anfang habt ihr nur eine Spitzhacke und eine Fackel. Ihr baut Erde und Erz ab, stellt bessere Werkzeuge her und arbeitet euch Schritt für Schritt tiefer in die Höhle vor. Das Prinzip ist einfach, aber es zieht unglaublich gut, weil fast jede Wand etwas Neues verbirgt.

Schon bald entsteht eine eigene Basis mit Werkbänken, Truhen und Schmelzöfen. Später automatisiert ihr ganze Abläufe mit Förderbändern und Bohrern. Ich habe viel zu viel Zeit damit verbracht, meine Basis schöner zu machen, statt weiterzuziehen.
Farmen, kochen und gemütliche Momente
Neben dem Graben könnt ihr Felder anlegen, Tiere halten, angeln und kochen. Gekochte Gerichte geben euch wichtige Boni für Kämpfe und Erkundung. Dadurch fühlt sich Core Keeper oft wie eine Mischung aus Terraria und Stardew Valley an.

Diese ruhigen Momente sind ein toller Ausgleich zu den Kämpfen. Wer mag, kann sich stundenlang nur um die eigene Farm kümmern.
Bosse und Biome
Die Welt ist in viele Biome aufgeteilt, von moosigen Höhlen über eine Wüste bis zu einem unterirdischen Meer. In jedem Biom wartet mindestens ein großer Boss, der neue Bereiche freischaltet. Die Kämpfe sind fordernd und verlangen gute Ausrüstung und Vorbereitung.

Über ein Fertigkeitensystem werdet ihr in allem besser, was ihr oft tut. Wer viel gräbt, gräbt schneller, wer viel kämpft, trifft härter. Das fühlt sich sehr natürlich an.
Gemeinsam unter Tage
Richtig glänzen kann Core Keeper im Koop. Bis zu acht Spieler teilen sich eine Welt, bauen gemeinsam und gehen zusammen auf Bossjagd. Mit Freunden wird aus jeder Expedition ein kleines Abenteuer.

Allein funktioniert das Spiel auch, im Mittelteil zieht sich das Sammeln dann aber etwas. Die Geschichte rund um den Kern bleibt zudem sehr knapp und ist eher Kulisse als echter Antrieb.
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| PlayInsider | 80 von 100 | 25.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Sehr positiv (rund 94 % positiv) | 25.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 64-bit | Windows 10 64-bit |
| Prozessor | Intel Core i5-2300 / AMD Ryzen 3 1200 | Intel Core i5-8400 / AMD Ryzen 7 2700X |
| Grafikkarte | GeForce GTX 460 / Radeon HD 5850 | GeForce GTX 1050 Ti / Radeon R9 280X |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 8 GB RAM |













