Eisiger Überlebenskampf: Permafrost startet im Early Access
Permafrost ist am 9. Oktober 2026 im Early Access auf Steam gestartet und schickt uns in eine Welt, die nach dem Zerbersten des Mondes im ewigen Winter gefangen ist. Das storygetriebene Open-World-Survival von SpaceRocket Games erscheint für den PC (Windows) und kostet 24,99 €. Wir können allein oder mit bis zu drei Freunden losziehen. Wie sich der Early-Access-Start schlägt, erfahren wir in unserer Bewertung weiter unten.
Ein Ingenieur im ewigen Frost
Wir schlüpfen in die Rolle von „Rook“, einem Ingenieur mit dem Know-how, die Welt wieder aufzubauen, aber kaum Erfahrung im Überleben in der Wildnis. Das Funksignal eines verloren geglaubten Freundes lockt ihn hinaus in den gnadenlosen Frost. Permafrost spielt auf einer Erde der nahen Zukunft, die nach einer Reihe von Katastrophen in einem ewigen Winter feststeckt.

Survival, Crafting und Netzwerk aus Unterkünften
Wir erkunden vereiste Städte und die schneebedeckte Wildnis, jagen, plündern und craften. Dazu bauen wir ein Netzwerk aus Unterkünften auf, um dem erbarmungslosen Wetter zu trotzen. Erfrierungen und Stürme prägen jede Unternehmung, deshalb zählen Vorbereitung und gutes Timing. Gebiete, die von feindlichen Fraktionen kontrolliert werden, müssen wir klug durchqueren. Verlassene Unterkünfte und kaputte Maschinen können wir reparieren und so tiefer in die gefrorene Welt vordringen.

Koop für bis zu vier Spieler und ein Hund als Begleiter
Permafrost lässt sich solo oder im Koop mit bis zu vier Spielern erleben. Gemeinsam teilen wir Aufgaben und nutzen die Stärken aller Beteiligten. Unser Hund erkundet die Umgebung, warnt vor Gefahren und trägt Vorräte.
Unsere Bewertung im Detail
Grafik (74/100): Verschneite Städte, Lichtstimmung und der zersprungene Mond am Himmel erzeugen eine dichte, frostige Atmosphäre, die den ewigen Winter glaubhaft transportiert. Die Landschaften wirken stimmig und liefern starke Postkartenmotive. Abzüge gibt es für Platzhaltertexte, die im Early Access noch das Bild trüben.
Gameplay (72/100): Jagen, Plündern, Craften, Basenbau und das Reparieren von Strukturen greifen gut ineinander, und die Kälte setzt uns spürbar unter Druck. Der Hund ist bislang vor allem ein mobiler Lagerplatz und nutzt sein Potenzial als Begleiter noch nicht aus. Die Basis überzeugt, im Detail fehlt jedoch Feinschliff.
Story (66/100): Die Geschichte um Rook und das Funksignal seines verschollenen Freundes gibt uns ein klares Ziel und trägt uns durch die Quests. Im Early Access bremsen allerdings kaputte Aufträge den Fluss, sodass die Erzählung stellenweise ins Stocken gerät. Hier sehen wir ordentlich Luft nach oben.
Spieltiefe (70/100): Rezepte, an Quests gebundene Werkbänke und das Netzwerk aus Unterkünften geben uns Langzeitziele und viele Gründe, immer wieder aufzubrechen. Die Rebuilding-Mechanik könnte noch deutlich stärker ins Spielgeschehen eingebunden werden. Das Fundament für ein tiefes Survival-Erlebnis steht, ausgebaut ist es noch nicht.
Technik (58/100): Hier zeigt sich der Early-Access-Status am deutlichsten: Quests lassen sich nicht abschließen, Tiere spawnen mitunter nicht und einige Texte sind noch Platzhalter. Solche Fehler bremsen das Spielerlebnis spürbar. Bis zur finalen Version ist für uns noch viel Politur nötig.
Sound (65/100): Die Sprachausgabe gibt es durchgehend auf Englisch, die Texte lassen sich auf Deutsch lesen. Wind, Frost und die Geräusche der Wildnis unterstützen die Stimmung, ohne besonders hervorzustechen. Das ist solide, aber noch kein Highlight.
Fazit: Auf Steam sind rund 75 % der Nutzerbewertungen positiv, und wir können das nachvollziehen. Permafrost bietet eine starke Atmosphäre und ein tragfähiges Survival-Gerüst, hat im Early Access aber noch mit Bugs und fehlendem Feinschliff zu kämpfen. Wir bewerten das Spiel mit 68 von 100 Punkten.
Release, Preis und Systemanforderungen von Permafrost
Permafrost wird von Toplitz Productions veröffentlicht und ist seit dem 9. Oktober 2026 im Early Access auf Steam erhältlich. Der Preis liegt bei 24,99 €. Volle Sprachausgabe gibt es auf Englisch, die Texte lassen sich unter anderem auf Deutsch lesen. Die Mindestanforderungen nennen Windows 10, einen Intel Core i5 8600K oder AMD Ryzen 5 3500, 16 GB RAM, eine Nvidia GTX 1060 mit 6 GB und 30 GB Speicherplatz.























