Wie lebendig wird Vice City wirklich? Rockstar hat neue Einblicke in die GTA 6 NPCs gegeben: Rob Nelson, Co-Studio-Head und Head of Development bei Rockstar North, erklärt im großen Interview mit IGN (vollständig veröffentlicht am 7. Oktober 2026), dass Passanten deutlich realistischer auf gezogene Waffen und auf euer Verhalten reagieren. Die Grundlage dafür stammt aus Red Dead Redemption 2.





Die GTA 6 NPCs bauen auf Red Dead Redemption 2 auf
Laut Nelson ist das Interaktionssystem für NPCs in Grand Theft Auto VI eine weiterentwickelte Version des Systems aus Red Dead Redemption 2. In GTA 5 und dem ersten Red Dead Redemption habe es nur sehr einfache Möglichkeiten gegeben, mit Passanten zu sprechen. Früher habe die linke Schultertaste (L2) einfach die Waffe auf jemanden gerichtet. Seit Red Dead Redemption 2 könnt ihr mit gehalfterter Waffe stattdessen jemanden anvisieren und ihn grüßen oder provozieren. Die Waffe zieht ihr erst mit R2.
Mit GTA 6 gehe Rockstar laut Nelson „noch viel weiter“. Für die vielen Dialoge der Passanten habe das Studio sogar ein komplett neues Team aus Autoren, Regisseuren und Produzenten in Los Angeles aufgebaut.

So reagieren die GTA 6 NPCs auf Waffen und euer Verhalten
Die GTA 6 NPCs merken jetzt, wenn ihr ihnen zu nahe kommt. Bleibt ihr zu lange neben einer Gruppe stehen, um zu lauschen, drehen sie sich um und fragen, was ihr wollt. Folgt ihr jemandem zu lange, kann die Person aggressiv werden oder einfach das Weite suchen. In der Demo, die IGN im Juli 2026 bei Rockstar North sehen durfte, zog eine Gruppe nach einem Streit sogar selbst eine Waffe. Nelson zielte mit Lucia zurück, die Leute flüchteten, und kurz darauf meldete jemand den Vorfall der Polizei.
Genau darum geht es Rockstar: „Die Welt wirkt auf euch ein, genauso wie ihr auf die Welt“, sagt Nelson. In früheren GTA-Teilen sei man fast allmächtig gewesen und alle außer der Polizei seien sofort panisch weggerannt. In GTA 6 sollen Passanten dagegen auch zurückschlagen oder die Situation eskalieren lassen. Wer mit gezogener Waffe herumläuft, fällt auf, und Zeugen können die Polizei rufen.
Polizei kennt euer Outfit und euer Auto
Das passt zum neuen Fahndungssystem. Eine Straftat wird laut Nelson nur gemeldet, wenn jemand sie sieht oder ein Alarm losgeht. Die Polizei weiß dann, welche Kleidung ihr tragt, welches Auto ihr fahrt und ob ihr als Paar unterwegs seid. Neue Klamotten, ein anderes Auto oder getrennte Wege mit Jason und Lucia senken die Aufmerksamkeit wieder. Dazu kommt ein „Criminal Profile“, das festhält, was für ein Krimineller ihr seid.
Was über die GTA 6 NPCs bisher feststeht
- Das Interaktionssystem stammt aus Red Dead Redemption 2 und wurde laut Rockstar North deutlich erweitert.
- Passanten bemerken Lauschen und Verfolgen und reagieren genervt, aggressiv oder ziehen sich zurück.
- Gezogene Waffen fallen auf, und andere Figuren können selbst bewaffnet sein und eskalieren.
- Mehr Größen und Körperformen bei den NPCs: Animationen werden laut Nelson live an die jeweilige Figur angepasst.
- Alle Infos stammen aus einer Vorab-Demo, das fertige Spiel kann sich noch unterscheiden.
Mein Fazit zu den GTA 6 NPCs
Die GTA 6 NPCs klingen für mich nach dem größten Schritt für die Spielwelt seit GTA 5. Wichtig: Die Aussagen stammen direkt von Rockstar North und beruhen auf einer Vorab-Demo vom Juli. Wie gut das System am Ende im fertigen Spiel funktioniert, sehen wir erst zum Release am 19. November 2026. Alle Infos findet ihr in unserer Übersicht zu GTA 6, mehr zum Studio bei Rockstar Games und zum Vorgänger im Test zu GTA V.









