Software Inc. spiele ich seit Jahren immer wieder, und es zieht mich jedes Mal länger rein, als ich geplant hatte. Die Wirtschaftssimulation von Coredumping ist am 1. Mai 2015 in den Early Access auf Steam gestartet und wird seitdem von einem einzigen Entwickler stetig erweitert. Ihr gründet ein kleines Softwareunternehmen, baut Büros, stellt Leute ein und entwickelt Programme, bis aus der Garagenfirma ein Konzern wird.

Bewertung und Fazit

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Software Inc. ist für mich eine der tiefsten Tycoon-Simulationen auf Steam. Die Mischung aus Büroplanung, Mitarbeiterführung und Produktentwicklung funktioniert hervorragend, und gerade das Bauen macht unglaublich viel Spaß.

Wer allerdings Wert auf Grafik, deutsche Texte oder einen einfachen Einstieg legt, wird hier nicht glücklich. Wer sich in Menüs verlieren kann, bekommt dagegen hunderte Stunden Spaß für wenig Geld.

Was uns gefallen hat

✅ Enorme Spieltiefe bei Firma, Markt und Produkten

✅ Detaillierter, motivierender Bau-Modus

✅ Workshop, Mods und Koop sorgen für viel Umfang

Was uns gestört hat

❌ Hohe Einstiegshürde und volle Menüs

❌ Nur auf Englisch verfügbar

❌ Schlichte Grafik, große Firmen bremsen das Spiel

Wertung: 84 %

Software Inc.: So läuft eure Firma

Am Anfang sitzt ihr mit ein paar Mitarbeitern in einem winzigen Büro und nehmt Auftragsarbeiten an, um Geld zu verdienen. Später entwickelt ihr eigene Produkte: Betriebssysteme, Spiele, Office-Programme oder Antivirensoftware. Jedes Produkt besteht aus Features, die ihr selbst auswählt und die von euren Programmierern, Designern und Künstlern umgesetzt werden.

Danach geht es um Marketing, Support, Updates und Preise. Das Spiel simuliert einen ganzen Markt mit Konkurrenten, die ebenfalls Produkte veröffentlichen, Patente anmelden und sich gegenseitig aufkaufen. Wer clever plant, lizenziert eigene Technologien oder übernimmt am Ende die Konkurrenz.

Software Inc.: Aufgeschnittenes rundes Büro neben einem Parkplatz
So klein fängt eure Firma hier an.
Offizieller Trailer zu Software Inc. von Coredumping

Bauen, Mitarbeiter und Spieltiefe

Das Bauen ist für mich der heimliche Star. Ihr zieht Wände, setzt Fenster, verlegt Strom und Klimaanlagen und richtet jeden Raum ein. Mitarbeiter brauchen Toiletten, Kaffee, Licht und Ruhe, sonst sinkt die Motivation. Später plant ihr Serverräume, Parkplätze und ganze Bürohochhäuser.

Software Inc.: Design-Fenster für einen Joystick als Hardware-Produkt
Neben Software entwickelt ihr später auch Hardware.

Jeder Mitarbeiter hat Fähigkeiten, Persönlichkeit und Wünsche. Teams müssen gut zusammenpassen, sonst gibt es Streit. Dazu kommen Hardware-Produktion, Vertrieb, Verträge und ein ausführliches Finanzsystem. Mit Steam Workshop, Mods und einem Mehrspielermodus mit Koop gibt es fast endlos zu tun. Die Kehrseite: Die Menüs sind voll, die Einstiegshürde ist hoch, und das Tutorial erklärt längst nicht alles.

Software Inc.: Mitarbeiterin im Editor für Kleidung und Firmendetails
Mitarbeiter lassen sich genau anpassen.

Mehr über den Entwickler lest ihr auf unserer Seite zu Coredumping.

Grafik, Sound und Technik

Grafisch ist das Spiel zweckmäßig: Die Low-Poly-Optik mit bunten Bäumen und Nachtlicht sieht hübsch aus, mehr aber auch nicht. Die Musik plätschert angenehm im Hintergrund. Technisch läuft das Spiel auch auf schwachen Rechnern gut, bei sehr großen Firmen wird es aber langsamer. Das Spiel ist nur auf Englisch verfügbar, das sollte man wissen. Auf Steam kostet die Simulation 22,54 Euro.

Systemanforderungen

MindestensEmpfohlen
BetriebssystemWindows 7 oder neuerkeine Angabe
Prozessor3 GHz, 4 Kernekeine Angabe
Grafikkarte512 MB VRAM, Shader Model 4.0, DirectX 11keine Angabe
Arbeitsspeicher2 GB RAMkeine Angabe
Speicherplatz1 GBkeine Angabe

Wertungen im Überblick

QuelleWertungStand
PlayInsider84 von 10024.10.2026
Steam-NutzerreviewsÄußerst positiv (rund 94 % positiv)24.10.2026
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