Ninja Theory schickt Senua auf eine düstere Reise durch das Island des 9. Jahrhunderts
Senua’s Saga: Hellblade II ist die Fortsetzung des gefeierten Hellblade: Senua’s Sacrifice. Entwickelt von Ninja Theory und veröffentlicht von Xbox Game Studios, setzt es neue Maßstäbe bei Grafik und Sound. In meinem Test zu Senua’s Saga: Hellblade II zeige ich, für wen sich das Erlebnis lohnt.
Inhaltsverzeichnis






Bewertung und Fazit
Hellblade II ist ein audiovisuelles Meisterwerk. Die Grafik wirkt fotorealistisch, die Gesichtsanimationen sind unglaublich, und der binaurale Sound mit Kopfhörern sorgt für Gänsehaut. Die Darstellung von Senuas Psychose ist sensibel und intensiv.
Als Spiel bleibt Hellblade II dagegen flach: Kämpfe und Rätsel sind simpel, und nach sechs bis acht Stunden ist alles vorbei. Wer ein cineastisches Erlebnis sucht, wird begeistert sein, wer viel Gameplay erwartet, eher nicht.
Was uns gefallen hat
✅ Fotorealistische Grafik
✅ Einzigartiger binauraler Sound
✅ Sensible Darstellung von Psychose
Was uns gestört hat
❌ Flaches Gameplay
❌ Sehr kurze Spielzeit
❌ Kaum Wiederspielwert
Wertung: 82 %
Senua’s Saga: Hellblade II im Test: Story
Senua reist ins Island des 9. Jahrhunderts, um Sklavenhändler aufzuhalten, die ihr Volk verschleppen. Schnell gerät sie in einen Konflikt mit Riesen, die das Land terrorisieren, und mit den Menschen, die unter ihnen leiden. Begleitet wird sie wie im Vorgänger von Stimmen in ihrem Kopf.
Ninja Theory hat erneut mit Psychologen und Menschen mit Psychose-Erfahrung zusammengearbeitet. Die Darstellung ist sensibel und intensiv. Die Geschichte ist kürzer und fokussierter als im ersten Teil, aber emotional packend.

Gameplay: Kämpfe und Rätsel
Die Kämpfe sind Eins-gegen-eins-Duelle mit Schlägen, Ausweichen und Paraden. Sie sind spektakulär choreografiert und gehen nahtlos ineinander über, bieten aber wenig spielerische Tiefe. Gegnertypen wiederholen sich schnell.
Dazu kommen Umgebungsrätsel, bei denen du Symbole in der Landschaft findest oder die Welt mit Lichtquellen veränderst. Auch sie sind simpel. Hellblade II ist sehr linear und mehr ein interaktiver Film als ein klassisches Action-Spiel.
Grafik und Atmosphäre
Die Landschaften Islands sehen fotorealistisch aus, mit Vulkanen, Höhlen und Küsten, die wie gefilmt wirken. Die Gesichtsanimationen von Senua-Darstellerin Melina Juergens setzen neue Maßstäbe. Viele Szenen nutzen ein Kinoformat mit schwarzen Balken.
Gerade die Atmosphäre macht das Erlebnis aus. Dunkelheit, Nebel und die Stimmen sorgen für eine bedrückende Stimmung, die lange nachwirkt.

Technik und Sound
Das Spiel nutzt die Unreal Engine 5 und ist auf allen Plattformen sehr gut optimiert. Auf dem PC unterstützt es DLSS, FSR und Frame Generation.
Der binaurale Sound ist das Highlight: Mit Kopfhörern hörst du die Stimmen direkt neben dir flüstern. Die genauen Systemanforderungen für die PC-Version von Senua’s Saga: Hellblade II findest du in der Tabelle unter diesem Text. Auf dem Steam Deck ist das Spiel laut Valve verifiziert.
Preis und Verfügbarkeit
Senua’s Saga: Hellblade II ist am 21. Mai 2024 für PC und Xbox Series erschienen, die PS5-Version folgte 2025. Auf Steam kostet das Spiel 49,99 Euro, bei Instant Gaming bekommst du es günstiger. Weitere Spiele findest du in unserer Spiele-Übersicht.
Alle offiziellen Infos findest du auf der offiziellen Website.
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10/11 64 Bit | Windows 10/11 64 Bit |
| Prozessor | Intel i5-8400 | AMD Ryzen 5 2600 | Intel i7-10700K | AMD Ryzen 5 5600X |
| Grafikkarte | Nvidia GTX 1070 | AMD RX 5700 | Intel Arc A580 | Nvidia RTX 3080 | AMD RX 6800 XT | Intel Arc A770 |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| Speicherplatz | 70 GB | 70 GB |













