Scam With Your Friends hat mich und meine Freunde an mehreren Abenden Tränen lachen lassen. Seit dem 15. Oktober 2026 ist das Koop-Spiel von JakeHub und Metater im Early Access auf Steam, und die Idee ist so absurd wie genial: Ihr arbeitet in einem Betrugs-Callcenter und versucht, KI-Anrufer mit immer verrückteren Maschen um ihr Geld zu bringen. Das funktioniert erstaunlich gut, hat aber auch ein paar Ecken und Kanten.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Scam With Your Friends ist eines der lustigsten Koop-Spiele, die ich dieses Jahr gespielt habe. Die Echtzeit-Gespräche mit den KI-Anrufern sorgen für herrlich absurde Momente, vor allem mit Freunden.
Technisch merkt man den Early Access, allein macht es deutlich weniger Spaß, und beim Datenschutz solltet ihr genau hinschauen. Für Koop-Abende ist es trotzdem eine klare Empfehlung.
Was uns gefallen hat
✅ Urkomische Echtzeit-Gespräche mit KI-Anrufern
✅ Herrlich chaotischer Koop mit Freunden
✅ Umfangreiche Modding-Unterstützung
Was uns gestört hat
❌ Early-Access-Bugs und technische Schwächen
❌ Allein deutlich weniger unterhaltsam
❌ Datenschutz-Bedenken bei Teilen der Community
Wertung: 74 %
Scam With Your Friends: Gameplay: Lügen, hacken, Tagesquote erfüllen
Euer Arbeitstag beginnt immer gleich: Der Boss gibt eine Quote vor, und ihr müsst KI-Anrufer am Telefon so lange bearbeiten, bis sie ihr Geld rausrücken. Die Gespräche laufen in Echtzeit, ihr sprecht also wirklich mit den Figuren und müsst spontan reagieren. Per Fernzugriff hackt ihr euch zusätzlich in ihre Computer, um an persönliche Daten zu kommen.
Mit jedem überstandenen Tag schaltet ihr neue Maschen frei. Gleichzeitig wird es immer chaotischer: Scambaiter versuchen euch zu hacken, Computerviren legen das Büro lahm, und auch Polizeirazzien gehören dazu.

Koop: Am besten mit Freunden
Scam With Your Friends lebt vom gemeinsamen Spielen. Ihr könnt mit Freunden oder in öffentlichen Lobbys spielen, und genau dort entstehen die lustigsten Momente. Wenn einer am Telefon improvisiert und die anderen im Hintergrund das Büro in Brand setzen, bleibt kaum ein Auge trocken.
Einen Einzelspielermodus gibt es zwar auch, der ist aber deutlich weniger unterhaltsam. Allein fehlt einfach das Chaos, das dieses Spiel so besonders macht.

Kritik: Datenschutz und KI-Kosten
Auf Steam gibt es auch kritische Stimmen. Einige Spieler äußern Bedenken beim Datenschutz, etwa wegen Sprachaufnahmen und Prozessen im Hintergrund. Ein anderer Spieler stellt klar, dass mit dem viel diskutierten Browserverlauf nur der Browser im Spiel gemeint ist. Ich empfehle trotzdem, vor dem Start einen Blick in die Datenschutzhinweise zu werfen.
Außerdem bitten die Entwickler um Spenden, um die Kosten der KI-Gespräche zu decken. Das ist bei einem Preis von gut 10 Euro nachvollziehbar, wirkt auf manche Spieler aber befremdlich.

Early Access, Modding und Preis
Das Spiel ist noch im Early Access, und das merkt man an Bugs und kleineren technischen Problemen. Dafür gibt es schon jetzt umfangreiche Modding-Unterstützung: Ihr könnt mit JSON- und WAV-Dateien sogar eigene Persönlichkeiten mit eigener Stimme erstellen.
Für rund 10 Euro bekommt ihr viel Spaß für Koop-Abende. Wer eine Gruppe hat, die auf schwarzen Humor steht, sollte zugreifen. Mehr Spiele findet ihr auf der Startseite von PlayInsider.

Trailer
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 / 11 (64-bit) | Unbekannt |
| Prozessor | Intel Core i5-8400 / AMD Ryzen 5 2600 | Unbekannt |
| Grafikkarte | NVIDIA GTX 1060 (6 GB) / AMD RX 580 | Unbekannt |
| Arbeitsspeicher | 3 GB RAM | Unbekannt |
| Speicherplatz | 5 GB | Unbekannt |


















