Rise of the Ronin ist das erste Open-World-Spiel von Team Ninja, dem Action-Studio von Koei Tecmo. Nach dem PS5-Release am 22. März 2024 erschien es am 10. März 2025 auch für den PC. Ich habe mir angeschaut, ob die Samurai-Action im Japan der Bakumatsu-Ära überzeugt.

Bewertung und Fazit

Klick auf einen Kreis, um die Begründung zu sehen.

Rise of the Ronin hat das, was Team Ninja am besten kann: ein tiefes, forderndes Kampfsystem. Paraden mit dem Gegenschlag, viele Waffen und Kampfstile und starke Bosskämpfe machen richtig Laune. Die Bakumatsu-Zeit ist ein spannender Schauplatz, und Entscheidungen zwischen den Fraktionen geben der Geschichte Gewicht.

Die offene Welt wirkt dagegen oft leer und altbacken, die Grafik ist nicht auf dem Stand von 2025. Auf dem PC klagen viele Spieler über Abstürze mit Frame Generation und hohen VRAM-Bedarf. Für Fans von Nioh lohnt es sich trotzdem, alle anderen warten besser auf einen Sale.

Was uns gefallen hat

✅ Starkes, forderndes Kampfsystem

✅ Viele Waffen und Kampfstile

✅ Spannender historischer Schauplatz

Was uns gestört hat

❌ Leere, veraltete Open World

❌ Technische Probleme auf dem PC

❌ Schwache Grafik für ein Spiel von 2025

Wertung: 69 %

Rise of the Ronin in der Bakumatsu-Ära

Ihr spielt einen Klingenzwilling, der Mitte des 19. Jahrhunderts in ein gespaltenes Japan kommt. Westliche Mächte drängen ins Land, das Shogunat wankt. Ihr trefft historische Figuren und entscheidet, ob ihr euch auf die Seite der Shogunat-Anhänger oder der Gegner stellt.

Rise of the Ronin – Tempel und Pagode im Sonnenuntergang
Japan zur Zeit der Bakumatsu-Ära.

Kampfsystem mit Gegenschlag

Herzstück ist der Gegenschlag, eine Parade mit perfektem Timing, die Gegner aus dem Gleichgewicht bringt. Katanas, Odachi, Speere, Bajonett-Gewehre und Revolver bringen Abwechslung. Auf leichter Stufe ist das Spiel zugänglicher als Nioh, auf höheren Stufen fordert es Soulslike-Fans.

Rise of the Ronin – Ronin mit einer Katze auf dem Arm
Auch ruhige Momente kommen nicht zu kurz.
Offizieller Trailer zu Rise of the Ronin von Koei Tecmo Europe.

Offene Welt und Erkundung

Yokohama, Edo und Kyoto bilden die großen Gebiete. Mit Gleiter und Pferd reist ihr schnell, Banditenlager, Sammelobjekte und Bindungsmissionen füllen die Karte. Laut Steam-Reviews erinnert die Struktur an Assassin’s Creed. Viele Spieler loben die deutsche Synchronisation.

Rise of the Ronin – Reiter auf einem Pferd an der Küste
Die offene Welt erkundet ihr auch zu Pferd.

Technik und PC-Version

Die PC-Version verlangt mindestens 16 GB RAM, eine GTX 1060 mit 6 GB und 155 GB SSD-Speicher. Die genauen Systemanforderungen findet ihr in der Tabelle unter diesem Text. Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Website zu Rise of the Ronin.

Rise of the Ronin – Angriff mit einem Flammenwerfer
Neben Schwertern nutzt ihr auch Feuerwaffen.

Rise of the Ronin auf Steam

Auf Steam sind nur 64 Prozent der rund 6.600 Reviews positiv, das ergibt die Wertung „Ausgeglichen“. Viele negative Stimmen beziehen sich auf die Technik, nicht auf das Gameplay. Auf dem Steam Deck ist das Spiel laut Valve spielbar.

Rise of the Ronin – Reiter vor einer Brücke mit Herbstlaub
Die Landschaften zeigen Japan in Herbstfarben.

Systemanforderungen (PC)

MinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 10/11 64 BitWindows 10/11 64 Bit
ProzessorIntel Core i5-10400 / AMD Ryzen 5 1600Intel Core i5-10600K / AMD Ryzen 5 5600X
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX 1060 (6 GB) / AMD Radeon RX 5500 XT (8 GB)NVIDIA GeForce RTX 2080 Super (8 GB) / AMD Radeon RX 6700 XT (12 GB)
Arbeitsspeicher16 GB RAM16 GB RAM
Speicherplatz155 GB (SSD erforderlich)155 GB (SSD erforderlich)
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