Wenn der Sandsturm kommt, wird es ernst
Ich sitze auf meinem Seikret, der Wind peitscht Sand übers Land, und am Horizont taucht ein riesiges Monster auf, das gerade eine ganze Herde jagt. In solchen Momenten zeigt Monster Hunter Wilds, warum die Reihe so viele Fans hat: Die Welt lebt, die Monster sind beeindruckend, und jede Jagd fühlt sich wie ein kleines Abenteuer an.

Jagen, Sammeln, Schmieden
Das Grundprinzip bleibt: Ihr spürt Monster auf, studiert ihre Angriffe, besiegt oder fangt sie und baut aus ihren Teilen neue Waffen und Rüstungen. Neu ist, dass ihr zwei Waffen mitnehmen und unterwegs wechseln könnt, und der Fokusmodus lässt euch gezielt Wunden anvisieren. Die 14 Waffentypen spielen sich weiterhin völlig unterschiedlich, sodass auch Veteranen viel zu entdecken haben.

Eine Welt im Wandel
Die Verbotenen Lande verändern sich ständig: Wetterphänomene wie Sandstürme oder Gewitter verwandeln die Gebiete, locken neue Monster an und beeinflussen die Ressourcen. Jagden gehen nahtlos ineinander über, Ladebildschirme gibt es kaum noch. Mit bis zu vier Leuten im Koop macht das Ganze natürlich noch mehr Spaß, und Crossplay sorgt für volle Lobbys.

Technik und Hintergründe
Entwickelt und veröffentlicht wurde Monster Hunter Wilds von Capcom. Das Spiel erschien am 28. Februar 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S und basiert auf der RE Engine. Auf dem PC ist die Performance leider die große Schwachstelle: Für flüssige Bildraten braucht es ordentliche Hardware und Upscaling, eine SSD ist Pflicht.
Wie sich die Jagd in Monster Hunter Wilds anfühlt, zeigt der offizielle Launch-Trailer:
Bildergalerie





Fazit
Wenn ich auf meinem Seikret sitze, der Sandsturm aufzieht und am Horizont ein riesiges Monster eine Herde jagt, dann hab ich einfach Gänsehaut. Die Verbotenen Lande fühlen sich lebendig an, und dass ich jetzt zwei Waffen mitnehmen und mitten in der Jagd wechseln kann, hat meine Spielweise komplett verändert.
Monster Hunter Wilds ist für mich der einsteigerfreundlichste Teil der Reihe, ohne die Tiefe zu verlieren, die Fans lieben. Die Story bleibt Nebensache und auf dem PC hat mich die Technik einige Nerven gekostet, aber die Jagden selbst gehören zum Besten, was das Genre zu bieten hat, vor allem mit Freunden im Koop.
Plus
- Lebendige Welt mit Wetter, das die Gebiete verändert
- Zwei Waffen und Fokusmodus bringen frischen Wind
- Zugänglich für Neulinge, tief genug für Veteranen
Minus
- Schwache PC-Performance, nur mit starker Hardware flüssig
- Story bleibt Nebensache
- Hohe Hardware-Anforderungen, SSD ist Pflicht
Wertung: 63 %
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows®10 (64-bit erforderlich)/Windows®11 (64-bit erforderlich) | Windows®10 (64-bit erforderlich)/Windows®11 (64-bit erforderlich) |
| Prozessor | Intel® Core™ i5-10400 or Intel® Core™ i3-12100 or AMD Ryzen™ 5 3600 | Intel® Core™ i5-10400 or Intel® Core™ i3-12100 or AMD Ryzen™ 5 3600 |
| Grafikkarte | NVIDIA® GeForce® GTX 1660(VRAM 6GB) or AMD Radeon™ RX 5500 XT(VRAM 8GB) | NVIDIA® GeForce® RTX 2060 Super(VRAM 8GB) or AMD Radeon™ RX 6600(VRAM 8GB) |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| Speicherplatz | 75 GB | 75 GB |


















