Crow Country fühlt sich an wie ein verlorenes PlayStation-Spiel aus dem Jahr 1998, nur ohne den Frust von damals.
Crow Country ist ein Survival-Horror-Spiel von SFB Games und erschien am 9. Mai 2024 für PC und PlayStation, später auch für weitere Konsolen. Ihr schlüpft in die Rolle von Mara Forest und erkundet im Jahr 1990 einen verlassenen Freizeitpark in Georgia. Ich habe mir angesehen, warum dieses kleine Spiel Horror-Fans so begeistert. Auf Steam sind aktuell rund 97 Prozent der Reviews positiv.
In diesem Test







Bewertung und Fazit
Crow Country ist für mich eine der schönsten Überraschungen im Horror-Genre der letzten Jahre. Der Freizeitpark steckt voller Rätsel und Geheimnisse, die Retro-Grafik hat unglaublich viel Charme und die moderne Steuerung macht den Einstieg leicht.
Wirklich gruselig wird es selten, die Kämpfe sind simpel und nach einem Abend ist man fast durch. Wer die alten Resident-Evil-Teile liebt, sollte trotzdem unbedingt zugreifen.
Was uns gefallen hat
✅ Liebevolle Hommage an Horror-Klassiker der 90er
✅ Clevere Rätsel und viele Geheimnisse
✅ Charmante Low-Poly-Grafik
✅ Moderne oder klassische Steuerung wählbar
Was uns gestört hat
❌ Recht kurze Spielzeit
❌ Kämpfe eher simpel
❌ Selten wirklich gruselig
Wertung: 82 %
Willkommen in Crow Country
Im Jahr 1990 fährt Agentin Mara Forest zu einem Freizeitpark, der seit zwei Jahren geschlossen ist. Der Besitzer Edward Crow ist spurlos verschwunden, und im Park scheint etwas ganz und gar nicht zu stimmen. Schon nach wenigen Minuten wird klar, dass Mara nicht allein ist.

Der Park ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, von einer Spielhalle über eine Märchenwelt bis zu den Kulissen hinter den Attraktionen. Ich habe es geliebt, jeden Winkel abzusuchen, weil fast überall ein Hinweis, ein Schlüssel oder eine kleine Geschichte wartet.
Rätsel, Schlüssel und Geheimnisse
Wie in den alten Klassikern sammelt ihr Schlüssel, kombiniert Gegenstände und öffnet so Stück für Stück neue Bereiche. Die Rätsel sind clever, aber fair, und der Park wird dadurch mit der Zeit immer verwinkelter.

Wer genau hinsieht, findet versteckte Schätze und zusätzliche Geheimnisse. Notizen und Hinweise erzählen nebenbei die Geschichte des Parks und seiner Mitarbeiter.
Munition knapp, Steuerung modern
Gegen die Kreaturen wehrt ihr euch mit Pistole, Schrotflinte und Granaten. Die Kämpfe sind eher einfach, aber Munition und Heilung sind knapp genug, um euch vorsichtig zu machen. Wer lieber nur erkunden will, wählt den Erkundungsmodus ohne Gegner.

Ihr könnt frei laufen und zielen oder die klassische Panzersteuerung nehmen. Die Kamera lässt sich drehen. So bekommt ihr das Gefühl von damals, ohne den Frust von damals.
Mehr unheimlich als brutal
Crow Country setzt weniger auf Schockmomente als auf eine seltsame, traurige Stimmung. Die fröhliche Kulisse und die verstörenden Kreaturen ergeben einen tollen Kontrast. Richtig Angst hatte ich selten, ein mulmiges Gefühl aber oft.

Nach sechs bis acht Stunden ist das Abenteuer vorbei. Für mich war das genau die richtige Länge, wer aber ein großes Horror-Epos erwartet, könnte sich mehr wünschen.
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| PlayInsider | 82 von 100 | 25.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Äußerst positiv (rund 97 % positiv) | 25.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 |
| Prozessor | Intel i5 or equivalent |
| Grafikkarte | 1GB VRAM |
| Arbeitsspeicher | 4 GB RAM |
| Speicherplatz | 2 GB |













