Code Vein habe ich anfangs als Dark Souls im Anime-Look abgetan. Nach ein paar Stunden hatte mich das Spiel aber am Haken, vor allem wegen des Charaktereditors, der Begleiter und des flexiblen Klassensystems. Es ist zugänglicher als die großen Vorbilder und trotzdem fordernd.
In diesem Test




Bewertung und Fazit
Code Vein ist ein unterhaltsames Souls-like mit eigenem Stil. Das Blood-Code-System erlaubt es, jederzeit die Klasse zu wechseln, und ein KI-Partner macht das Spiel deutlich zugänglicher als Dark Souls. Der Charaktereditor gehört zu den besten, die ich kenne.
Leider sind viele Gebiete grau, verwinkelt und wiederholen sich, und einige Bosse sind eher frustrierend als fair. Wer mit Anime-Optik und Souls-Kampf etwas anfangen kann, bekommt aber ein solides Abenteuer.
Was uns gefallen hat
- ✅ Flexibles Blood-Code-Klassensystem
- ✅ Hervorragender Charaktereditor
- ✅ KI-Begleiter senken die Einstiegshürde
Was uns gestört hat
- ❌ Graue, verwinkelte Levels
- ❌ Einige unfaire Bosskämpfe
- ❌ Story wird oft über Erinnerungen gestreckt
Unsere Gesamtwertung für Code Vein: 78 %
Vampire in einer zerstörten Welt
In Code Vein spielt ihr einen Revenant, eine Art Vampir, der in der zerstörten Stadt Vein ohne Erinnerungen erwacht. Revenants brauchen Blut, um nicht zu wilden Monstern zu werden, und genau darum dreht sich die Geschichte. Unterwegs trefft ihr Io und weitere Begleiter mit eigenen Schicksalen.
Erzählt wird viel über Erinnerungsfragmente, die ihr in begehbaren Rückblenden erlebt. Einige davon sind wirklich bewegend, andere ziehen das Spiel unnötig in die Länge. Insgesamt ist die Geschichte für ein Souls-like aber überraschend präsent.

Code Vein und das Blood-Code-System
Gekämpft wird wie in einem klassischen Souls-like mit Ausweichen, Parieren und Ausdauer. Das Besondere sind die Blood Codes: Sie funktionieren wie Klassen, die ihr jederzeit wechseln könnt. Dazu kommen Gaben, also aktive und passive Fähigkeiten, mit denen ihr euren Build anpasst.
Ein KI-Begleiter hilft euch in jedem Gebiet, lenkt Gegner ab und heilt euch. Das macht Code Vein spürbar einsteigerfreundlicher. Wer es härter mag, kann aber auch allein losziehen oder im Online-Koop einen zweiten Spieler mitnehmen.

Levels und Bosse
Die Gebiete sind leider die größte Schwäche. Viele wirken grau und verwinkelt, und mit der Kathedrale des heiligen Blutes gibt es ein Labyrinth, das viele Spieler in den Wahnsinn treibt.
Die Bosse sind abwechslungsreich gestaltet, einige wirken aber eher unfair als fordernd. Mit der richtigen Kombination aus Blood Code und Begleiter lässt sich aber fast jede Hürde nehmen.
Technik und Systemanforderungen
Code Vein läuft auf der Unreal Engine 4 und bietet einen klaren Anime-Look. Die Performance ist auf dem PC gut, die Umgebungen wirken aber detailarm.
Mehr über das Studio hinter Code Vein lest ihr in unserem Porträt zu Bandai Namco Studios. Kaufen könnt ihr Code Vein zum Beispiel direkt auf Steam.
Systemanforderungen
| Mindestens | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 7 SP1 or Windows 10 (64-bit) | Windows 7 SP1 or Windows 10 (64-bit) |
| Prozessor | Intel Core i5-2300 | Intel Core i5-7400 or AMD Ryzen 3 2200G |
| Arbeitsspeicher | 6 GB RAM | 8 GB RAM |
| Grafikkarte | GeForce GTX 760 or Radeon HD 7850 | GeForce GTX 960 or Radeon R9 380X |
| DirectX | Version 11 | Version 11 |
| Speicherplatz | 35 GB verfügbarer Speicherplatz | 35 GB verfügbarer Speicherplatz |
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| Metacritic | 72 von 100 | 24.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Sehr positiv (86 % positiv) | 24.10.2026 |
| PlayInsider | 78 % | 24.10.2026 |













