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Techland

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Polnisches Studio aus Breslau, gegründet 1991 von Paweł Marchewka, seit 2023 mehrheitlich im Besitz von Tencent. Bekannt für Call of Juarez, Dead Island und Dying Light.

Techland aus Polen ist für mich untrennbar mit Zombies und Parkour verbunden. Mit Dead Island und vor allem der Dying-Light-Reihe hat das Studio aus Breslau gezeigt, wie viel Spaß es macht, über Dächer zu rennen und Untote mit improvisierten Waffen zu bekämpfen. Mit Dying Light: The Beast ist 2025 der jüngste Teil erschienen.

Von der Software-Firma zum Spielestudio

Gegründet wurde Techland 1991 von Paweł Marchewka in Ostrów Wielkopolski. Anfangs vertrieb die Firma Software und übersetzte Spiele für den polnischen Markt, bald kamen eigene Projekte dazu. Mit der hauseigenen Chrome Engine entstanden Rennspiele und Shooter, der Durchbruch gelang 2006 mit dem Western-Shooter Call of Juarez, der mehrere Fortsetzungen bekam.

Dead Island und Dying Light

2011 erschien Dead Island, ein Koop-Zombiespiel auf einer tropischen Urlaubsinsel, das vor allem durch seinen emotionalen Trailer weltweit bekannt wurde. Nach der Trennung von Publisher Deep Silver entwickelte Techland mit Dying Light 2015 seine eigene Zombie-Reihe. Das Parkour-System und die gefährlichen Nächte machten das Spiel zum Millionenhit, und Techland versorgte es jahrelang mit Updates.

Dying Light 2 und The Beast

2022 folgte Dying Light 2 Stay Human mit größerer Welt und Entscheidungen, die Fans aber spaltete. Ursprünglich als Erweiterung geplant, erschien am 18. September 2025 Dying Light: The Beast als eigenständiges Spiel, mit Kyle Crane aus dem ersten Teil in der Hauptrolle. Unseren Test lest ihr in unserem Artikel zu Dying Light: The Beast.

Techland heute

Heute hat Techland seinen Hauptsitz in Breslau und weitere Standorte in Polen. Seit 2023 hält der chinesische Konzern Tencent die Mehrheit an dem Unternehmen. Neben Dying Light arbeitet das Studio an einem großen Fantasy-Rollenspiel und veröffentlicht als Techland Publishing auch Spiele anderer Entwickler.

Was die Spiele aus Breslau ausmacht

Für mich steht das polnische Studio vor allem für Bewegung. Kaum ein anderes Team hat Parkour in der Ego-Perspektive so konsequent umgesetzt: Über Dächer rennen, an Kanten hochziehen und im letzten Moment vor einer Horde fliehen fühlt sich in Dying Light bis heute einzigartig an. Dazu kommt ein Gespür für Atmosphäre, besonders für die gefährlichen Nächte, in denen aus Jägern plötzlich Gejagte werden.

Bemerkenswert finde ich auch, wie lange das Team seine Spiele pflegt. Der erste Dying Light bekam über Jahre hinweg kostenlose Updates, Events und Erweiterungen und hat dadurch eine riesige Community aufgebaut. Ganz ohne Kritik geht es aber nicht: Zuletzt sorgten nachträglich verkaufte Zusatzinhalte bei Teilen der Fans für Ärger.

Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Seite techland.net.

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