Fast 25 Jahre nach dem GameCube-Klassiker kehrt der Kaiju-Brawler zurück: Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered erscheint am 3. November 2026. Entwickelt wird das Remaster wieder von Pipeworks Studios, also vom Team hinter dem Original, veröffentlicht wird es von Atari. Ich habe alle Infos zu Release, Monstern, Modi und Technik für euch zusammengetragen.
Inhaltsverzeichnis
Release, Plattformen und Preis
Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered erscheint am 3. November 2026 für PC über Steam, PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2. Laut Atari wird das Spiel weltweit um 9 Uhr Ostküstenzeit freigeschaltet, bei uns also um 15 Uhr. Atari nennt einen Preis von 29,99 US-Dollar, ein Euro-Preis stand auf Steam zum Redaktionsschluss noch nicht fest.
Vom 15. bis 27. Oktober lief bereits eine kostenlose Demo auf Steam. Darin konnten Spieler mit Godzilla, Gigan und King Ghidorah gegen Bots oder online antreten, den Zerstörungsmodus ausprobieren und im Training die Kombos üben.

Was ist Destroy All Monsters Melee?
Das Original erschien 2002 für GameCube und Xbox und gilt bis heute als einer der beliebtesten Godzilla-Titel überhaupt. Es war kein klassisches Prügelspiel, sondern ein wuchtiger Arena-Brawler, in dem riesige Monster ganze Städte in Schutt legen. Pipeworks hat das Spiel quasi in die Unreal Engine 5 verpackt: Das Spielgefühl soll dem Original entsprechen, die Optik ist aber deutlich moderner.
Die Lizenz kommt von Toho International. Das Remaster ist ein vollständiges Paket ohne Battle Pass und ohne kostenpflichtige Zusatzmonster, wie Atari betont.
Zwölf Kaiju und acht Arenen
Zum Start sind zwölf spielbare Kaiju dabei, darunter Godzilla, Mechagodzilla, King Ghidorah, Mecha-King Ghidorah, Gigan, Rodan, Anguirus, Megalon und Destoroyah. Jedes Monster hat eigene Kombos, Griffe und einen aufladbaren Strahlenangriff. Dazu gibt es Power-ups, mit denen ihr zum Beispiel Mothra als Unterstützung herbeiruft.

Gekämpft wird in acht Arenen, jeweils in einer Tag- und einer Nachtvariante. Gebäude lassen sich zerstören, packen und auf den Gegner werfen. Neu sind wählbare Wettereffekte für die Arenen.

Modi: Kampagne, Versus und Zerstörung
Jedes Monster bekommt eine eigene Kampagne. Dazu kommen Versus-Kämpfe gegen die KI oder Freunde, ein Zerstörungsmodus, in dem ihr eine Stadt möglichst effektiv verwüstet, und ein Trainingsmodus mit kompletten Movelisten. Mit den Punkten aus den Kämpfen schaltet ihr neue Monster, Arenen und Galerie-Bilder frei.
Ganz wichtig für viele Fans: Lokal spielen bis zu vier Personen gemeinsam auf einem Bildschirm, dazu gibt es Online-Matches. Ein lokaler Koop-Modus ist ebenfalls neu.
So kam die Demo an
Die ersten Anspielberichte zur Demo fallen überwiegend positiv aus. Gelobt wird, dass das Remaster nah am Original bleibt und mit neuen Menüs und Movelisten zugänglicher wird. Geworfene Gebäude und Laserstrahlen machen viel Spaß, kritisiert werden aber der hölzerne Kampf, die wackelige Balance (Gigans Teleport!) und eine Optik, die eher nach GameCube aussieht.
Das deckt sich mit unserem Eindruck aus Videos und Berichten: Wer ein schnelles, präzises Fighting Game erwartet, wird enttäuscht. Wer mit Freunden auf der Couch Kaiju-Chaos will, bekommt genau das.

Systemanforderungen und Sprachen
Laut Steam braucht ihr mindestens Windows 10 (64 Bit), einen Intel Core i7-9700 oder AMD Ryzen 5 3600, 16 GB RAM und eine GeForce GTX 1650 mit 4 GB. Empfohlen werden Windows 11, ein Core i7-10700K oder Ryzen 5 5600X, 32 GB RAM und eine GTX 1070 oder 1080 mit 8 GB. Das Spiel belegt 8 GB.
Menüs und Texte gibt es auf Deutsch, Sprachausgabe nur auf Englisch. Die USK hat das Spiel ab 6 Jahren freigegeben.
Trailer
Der offizielle Roster- und Demo-Trailer zu Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered.
Unsere Einschätzung
Godzilla: Destroy All Monsters Melee Remastered ist genau das, was der Name verspricht: ein liebevolles Remaster eines Kultspiels, keine Neuerfindung. Zwölf Monster, Couch-Multiplayer für vier und ein fairer Preis ohne Shop machen es für Kaiju-Fans zum Pflichtkauf.
Ob das Remaster auch neue Spieler überzeugt, ist offen. Der behäbige Kampf und die altmodische Optik werden nicht jedem gefallen. Unseren Test reichen wir nach, sobald wir selbst ausgiebig spielen konnten.
So bewerten wir
- 90–100Legendär
- 80–89Sehr gut
- 70–79Gut
- 60–69Okay
- 50–59Mäßig
- < 50Schwach
Bei PlayInsider bewerten wir jedes Spiel einzeln und immer an den Erwartungen seines Genres. Eine Story in einem Action-Spiel oder Adventure messen wir an ihrer erzählerischen Klasse. In einer Simulation oder einem Manager zählt dagegen, was das Genre üblicherweise bietet. So bleiben unsere Wertungen fair und innerhalb eines Genres vergleichbar.







Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 64 Bit | Windows 11 64 Bit |
| Prozessor | Intel Core i7-9700 / AMD Ryzen 5 3600 | Intel Core i7-10700K / AMD Ryzen 5 5600X |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce GTX 1650 (4 GB VRAM) | NVIDIA GeForce GTX 1070 / 1080 (8 GB VRAM) |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | 32 GB RAM |
| Speicherplatz | 8 GB | 8 GB |













