Cocoon ist eines dieser Spiele, bei denen man sich immer wieder fragt, wie jemand auf diese Idee kommen konnte. Ihr steuert ein kleines Insekt, das leuchtende Kugeln trägt, und in jeder Kugel steckt eine ganze Welt. Entwickelt wurde das Spiel von Geometric Interactive, dem Studio von Jeppe Carlsen, der zuvor an Limbo und Inside mitgearbeitet hat. Veröffentlicht wurde es von Annapurna Interactive am 29. September 2023.
Wir haben die Welten durchquert und verraten, warum Cocoon zu den besten Rätselspielen der letzten Jahre zählt. Auf Steam sind rund 93 Prozent der Reviews positiv.
In diesem Test





Bewertung und Fazit
Cocoon ist ein brillantes Rätselspiel mit einer einzigartigen Grundidee. Die Rätsel sind clever, die Welt ist faszinierend, und das Spiel kommt ganz ohne Worte aus.
Mit wenigen Stunden Spielzeit ist das Vergnügen kurz, und Fans einer erzählten Geschichte werden kaum bedient. Rätselfans sollten trotzdem unbedingt zugreifen.
Was uns gefallen hat
✅ Geniale Welten-in-Welten-Idee
✅ Clevere, intuitive Rätsel
✅ Faszinierende, fremdartige Welt
✅ Kommt ohne Text aus
✅ Atmosphärischer Soundtrack
Was uns gestört hat
❌ Recht kurz
❌ Kaum Wiederspielwert
❌ Bosskämpfe eher simpel
Wertung: 87 %
Cocoon: So spielt sich das Rätsel-Abenteuer
Die Steuerung ist denkbar einfach: Ihr bewegt euch und nutzt eine einzige Aktionstaste. Mehr braucht es nicht. Ihr hebt Kugeln auf, legt sie auf Sockel und springt in sie hinein. Darin wartet eine neue Welt, in der ihr weitere Kugeln findet, die ihr wiederum mitnehmen könnt.

Daraus entstehen Rätsel, die mit Welten in Welten spielen. Ihr tragt eine Welt in eine andere, nutzt die besonderen Fähigkeiten jeder Kugel und müsst irgendwann um mehrere Ecken denken. Das Spiel erklärt fast nichts, trotzdem versteht man fast immer, was zu tun ist. Das ist großartiges Design.
Gelegentliche Bosskämpfe sind ebenfalls als Rätsel angelegt. Sie sind nicht schwer, sorgen aber für Abwechslung.
Atmosphäre und Umfang
Eine Geschichte im klassischen Sinn gibt es nicht. Cocoon erzählt nur über seine Welt: rätselhafte Maschinen, Ruinen und Kreaturen, deren Bedeutung ihr selbst deuten müsst. Diese Zurückhaltung passt zum Stil des Studios und erinnert an Limbo und Inside.

Mit fünf bis sieben Stunden ist Cocoon eher kurz. Dafür gibt es kaum Leerlauf, jedes Rätsel bringt eine neue Idee. Wer alle versteckten Extras sucht, spielt etwas länger. Der Wiederspielwert ist aber gering.
Grafik, Sound und Technik
Die Grafik ist farbenfroh, organisch und fremdartig. Jede Welt hat einen eigenen Stil, von Wüste bis Sumpf. Der Soundtrack von Jakob Schmid baut eine ruhige, geheimnisvolle Stimmung auf.
Cocoon wurde mit Unity entwickelt und läuft auf den meisten PCs flüssig. Die Mindestanforderungen findet ihr in der Tabelle unter dem Text. Auf dem Steam Deck ist das Spiel verifiziert.
Mehr über das Studio lest ihr auf unserer Seite zu Geometric Interactive, mehr über den Publisher bei Annapurna Interactive.
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| PlayInsider | 87 von 100 | 26.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Sehr positiv (rund 93 % positiv) | 25.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 | Windows 10 |
| Prozessor | Intel Core i7-2600 or AMD FX-8350 | Intel Core i7-3770 or AMD Ryzen 5 1400 |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce GTX 950, 2 GB or AMD Radeon R9 380, 4 GB | NVIDIA GeForce GTX 960, 4 GB or AMD Radeon RX 590, 8 GB |
| Arbeitsspeicher | 6 GB RAM | 8 GB RAM |
| Speicherplatz | 3 GB verfügbarer Speicherplatz | 3 GB verfügbarer Speicherplatz |


















