Microsoft: 60.000 Mitarbeiter dürfen freiwillig gehen, auch Xbox?

Microsoft will Personal abbauen, diesmal auf freiwilliger Basis. Rund 60.000 Beschäftigte in den USA, Kanada, Indien und Großbritannien können das Unternehmen mit einem Abfindungspaket verlassen. Ob auch Xbox dabei ist, ist offiziell noch nicht bestätigt.

Was Microsoft anbietet

Am 26. Oktober 2026 hat Microsoft in einem offiziellen Blogeintrag ein sogenanntes Voluntary Exit Offer vorgestellt, also ein Angebot zum freiwilligen Ausscheiden. Geschrieben hat ihn Personalchefin Amy Coleman. Wer das Angebot annimmt, bekommt ein Paket, das einer normalen Abfindung entspricht:

  • eine Zahlung, die sich nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit richtet
  • weiterlaufende Aktienzuteilungen für einen festen Zeitraum
  • Krankenversicherung für eine bestimmte Zeit
  • Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Job

Entscheiden müssen sich die Mitarbeiter bis Anfang Dezember. Wer geht, verlässt Microsoft zum 31. Dezember 2026. Eine feste Zielzahl gibt es laut Microsoft nicht.

Starfield: Astronaut blickt auf eine Berglandschaft mit Ringplanet
Auch die Xbox-Studios gehören zu Microsoft, hier eine Szene aus Starfield (Bild: Bethesda/Microsoft).

Wer das Angebot bekommt

Das Angebot gilt für Beschäftigte bis einschließlich Karrierestufe 70 in teilnehmenden Teams in den USA, Kanada, Indien und Großbritannien. Insgesamt sind laut Microsoft rund 60.000 Menschen berechtigt, das sind etwa 27 Prozent der weltweit rund 223.000 Mitarbeiter. Wichtig: Das heißt nicht, dass 60.000 Stellen wegfallen. So viele dürfen das Angebot annehmen, wie viele es tatsächlich tun, ist offen.

Schon im Frühjahr hatte Microsoft ein freiwilliges Ruhestandsprogramm angeboten, das laut Unternehmen von mehr als 30 Prozent der Berechtigten genutzt wurde. Klassische Entlassungen schließt Microsoft auch diesmal nicht aus.

Starfield: Raumschiff beim Sprung
Wie stark die Xbox-Teams betroffen sind, ist offiziell noch offen (Bild: Bethesda/Microsoft).

Ist auch Xbox betroffen?

Für Spieler ist natürlich die wichtigste Frage, ob auch die Xbox-Sparte mitmacht. Offiziell nennt Microsoft keine einzelnen Bereiche. Laut einem Medienbericht sollen aber auch Teile von Xbox zu den teilnehmenden Teams gehören. Bestätigt ist das bisher nicht, wir behandeln es deshalb als Gerücht.

Zu Microsoft gehören neben den Xbox Game Studios auch Bethesda und Activision Blizzard. Mehr zum Konzern lest ihr auf unserer Seite zu Microsoft und zu den Xbox Game Studios. Weitere News findet ihr auf PlayInsider.

Warum Microsoft das macht

Microsoft steckt derzeit riesige Summen in künstliche Intelligenz und Rechenzentren. Gleichzeitig will der Konzern seine Kosten an anderer Stelle senken. Das freiwillige Ausscheiden ist ein Weg, Personal abzubauen, ohne gleich große Entlassungswellen anzukündigen.

Forza Horizon 5: Sportwagen im Regen
Microsoft setzt derzeit stark auf KI, auch auf Kosten anderer Bereiche (Bild: Xbox Game Studios).

Video: Starfield von Bethesda

Als Beispiel für die Spiele aus dem Hause Microsoft hier der offizielle Gameplay-Trailer zu Starfield von Bethesda.

Offizieller Gameplay-Trailer zu Starfield (Video: Bethesda Softworks)