The Mortuary Assistant schickt euch als Auszubildende in ein Leichenschauhaus, in dem nachts mehr als nur Tote warten. DarkStone Digital hat damit 2022 einen der bekanntesten Indie-Horrortitel der letzten Jahre geschaffen. Wir schauen uns an, warum das Spiel so gut funktioniert und wo es schwächelt.
Inhaltsverzeichnis
Unsere Bewertung im Detail
Grafik: Das River Fields Mortuary wirkt mit seinen gefliesten Räumen, dem kalten Licht und den detaillierten Leichen beklemmend echt. Für ein im Kern von einer Person entwickeltes Spiel sieht das richtig gut aus, an Animationen und Figurenmodellen merkt man aber das kleinere Budget.
Gameplay: Die Idee ist großartig: Ihr arbeitet eine Checkliste zum Einbalsamieren ab, während um euch herum Dämonen auftauchen, und müsst nebenbei herausfinden, welche Leiche besessen ist. Nach ein paar Schichten wiederholt sich der Ablauf aber stark, und die Mechanik zum Identifizieren des Dämons wird anfangs nur umständlich erklärt.
Story: Die Geschichte von Rebecca Owens, ihrer Vergangenheit und dem Geheimnis von River Fields wird in Bruchstücken über mehrere Durchgänge erzählt. Das macht neugierig, durch die zufälligen Ereignisse sieht man die Story aber nicht immer zusammenhängend.
Spieltiefe: Mehrere Enden und zufällige Ereignisse sorgen dafür, dass jede Schicht etwas anders verläuft. Der Pool an Schreckmomenten ist aber begrenzt, nach einigen Durchgängen kennt ihr die meisten Szenen.
Technik: Die Anforderungen sind niedrig, das Spiel ist auf dem Steam Deck verifiziert. Spieler berichten aber seit Release von Bugs bis hin zu Softlocks, bei denen eine Schicht neu gestartet werden muss.
Sound: Die Geräuschkulisse ist die größte Stärke: Knarzen, Flüstern und gut getimte Schocks lassen einen regelmäßig zusammenzucken. Mit Kopfhörern ist das kaum auszuhalten, im besten Sinne.






Worum geht es in The Mortuary Assistant?
Ihr spielt Rebecca Owens, die ihr Studium der Bestattungswissenschaften abgeschlossen hat und eine Ausbildung im River Fields Mortuary macht. Eines Nachts wird sie zur Arbeit gerufen, um mehrere Leichen einzubalsamieren. Schnell wird klar, dass mit diesen Toten etwas nicht stimmt und dass Rebecca das Gebäude nicht mehr verlassen kann.

So spielt sich The Mortuary Assistant
In jeder Schicht bereitet ihr Leichen Schritt für Schritt vor: untersuchen, Körperöffnungen verschließen, Blut abpumpen und Einbalsamierungsflüssigkeit einfüllen. Gleichzeitig sucht ihr nach Hinweisen, welcher Körper vom Dämon besessen ist, und wie der Dämon heißt. Am Ende müsst ihr die richtige Leiche verbrennen, sonst ergreift der Dämon Besitz von euch.

Laut den Entwicklern gibt es mehr als zehn Stunden Inhalt. Eine einzelne Schicht dauert meist etwa ein bis zwei Stunden, die verschiedenen Enden und Story-Teile erschließen sich erst über mehrere Durchgänge.
Entwickler und Publisher
Entwickelt wurde The Mortuary Assistant von DarkStone Digital, dem Studio von Brian Clarke. Veröffentlicht hat es DreadXP. Am 26. Oktober 2026 hat DarkStone mit Playable Archive außerdem ein kostenloses Horrorspiel herausgebracht.
Technik und Systemanforderungen
The Mortuary Assistant läuft schon auf älteren PCs, eine GeForce 960 und 4 GB RAM reichen laut Steam. Alle Werte findet ihr in der Tabelle unter diesem Text. Die Sprachausgabe ist englisch, deutsche Texte und Untertitel sind aber vorhanden. Auf dem Steam Deck ist das Spiel verifiziert.
Das sagen Spieler auf Steam
Auf Steam sind 92 Prozent der 4.843 Nutzerreviews positiv („Sehr positiv“, Stand 27. Oktober 2026). Gelobt werden vor allem die Atmosphäre, das Sounddesign und die Schreckmomente. Kritik gibt es an Bugs, am sich wiederholenden Ablauf und an der umständlichen Erklärung der Mechaniken.
Offizieller Trailer
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Systemanforderungen (PC)
| Minimum | |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows 7 or higher |
| Prozessor | 2 GHz or higher |
| Grafikkarte | geforce 960 or higher |
| Arbeitsspeicher | 4 GB RAM |
| Speicherplatz | 4 GB available space |













