1000xRESIST ist kein Spiel, das man nebenbei spielt. Das Erzähl-Adventure entführt euch in eine ferne Zukunft, in der nur noch Klone einer einzigen Frau leben, der Allmutter. Entwickelt wurde es von Sunset Visitor aus Vancouver, veröffentlicht von Fellow Traveller. Erschienen ist 1000xRESIST am 9. Mai 2024.
Wir haben uns auf die Reise durch die Erinnerungen der Allmutter eingelassen und erklären, warum das Spiel so viele Menschen bewegt. Auf Steam sind rund 96 Prozent der Reviews positiv.
In diesem Test





Bewertung und Fazit
1000xRESIST ist ein außergewöhnliches Erzählspiel, das große Themen mutig und persönlich verarbeitet. Bildsprache, Sprachausgabe und Drehbuch sind herausragend.
Das Gameplay bleibt bewusst schlicht, und manche Passagen sind sehr langsam. Wer sich darauf einlässt, erlebt aber eine Geschichte, die lange nachwirkt.
Was uns gefallen hat
✅ Mutige, vielschichtige Geschichte
✅ Herausragende Sprachausgabe
✅ Einzigartige Bildsprache
✅ Starke Inszenierung
✅ Viel Stoff zum Nachdenken
Was uns gestört hat
❌ Spielerisch sehr schlicht
❌ Teils langsame, dialoglastige Passagen
❌ Auf dem Steam Deck nur Spielbar
Wertung: 88 %
1000xRESIST: So spielt sich das Erzähl-Adventure
Spielerisch ist 1000xRESIST überschaubar. Ihr erkundet Schauplätze aus der Third-Person-Perspektive, sprecht mit Figuren und reist mit einer besonderen Fähigkeit in die Erinnerungen der Allmutter. Dort beobachtet ihr Szenen aus ihrem Leben und folgt Spuren, um die Geschichte zu entschlüsseln.

Echte Rätsel oder Kämpfe gibt es kaum. Das Spiel lebt von Inszenierung, Perspektivwechseln und Momenten, in denen sich Spielwelt und Erzählung verbinden. Wer Action erwartet, ist hier falsch, wer gute Geschichten liebt, bekommt dagegen sehr viel geboten.
Geschichte und Themen
Ihr spielt Watcher, eine Klonin, die im Orchard lebt, dem letzten Zufluchtsort der Klone. Die Allmutter ist die einzige Überlebende einer Seuche, die die Menschheit ausgelöscht hat, und wird von ihren Klonen verehrt. Als Watcher beginnt, ihre Erinnerungen zu bereisen, stößt sie auf Wahrheiten, die alles infrage stellen.

Das Spiel verarbeitet Themen wie Pandemie, Migration, die Proteste in Hongkong und die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Die Texte sind mutig und oft sehr persönlich. Manche Passagen sind langsam und dialoglastig, gerade diese Ruhe macht aber einen Teil der Wirkung aus. Für einen Durchgang braucht ihr etwa zehn bis zwölf Stunden.
Grafik, Sound und Technik
Die Grafik setzt auf einen künstlerischen Low-Poly-Stil mit starken Farben, ungewöhnlichen Kamerawinkeln und surrealen Bildern. Die vollständige englische Sprachausgabe ist hervorragend, der Soundtrack unterstützt die Stimmung gekonnt.
Technisch ist das Spiel genügsam. Die Mindestanforderungen findet ihr in der Tabelle unter dem Text. Auf dem Steam Deck ist 1000xRESIST als Spielbar eingestuft, kleinere Texte können dort schwer lesbar sein.
Mehr über das Studio lest ihr auf unserer Seite zu Sunset Visitor, mehr über den Publisher bei Fellow Traveller.
Wertungen im Überblick
| Quelle | Wertung | Stand |
|---|---|---|
| PlayInsider | 88 von 100 | 26.10.2026 |
| Steam-Nutzerreviews | Äußerst positiv (rund 96 % positiv) | 25.10.2026 |
Systemanforderungen (PC)
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10, 11 | Windows 10, 11 |
| Prozessor | Intel Core i5 | Intel Core i7 |
| Grafikkarte | GTX 1650, 3 GB VRAM | GTX 1060, 6 GB VRAM |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM |
| Speicherplatz | 10 GB verfügbarer Speicherplatz | Unbekannt |


















