Remothered: Red Nun’s Legacy ist ein Survival-Horror-Spiel vom italienischen Studio Stormind Games aus Catania, in Asien erscheint es über den Publisher Soft Source. Das Spiel ist am 27. Oktober 2026 für PC (Steam, Epic Games Store, GOG), PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen, die Version für Nintendo Switch 2 folgt am 3. Dezember 2026. Als dritter und letzter Teil schließt es die Remothered-Trilogie nach Tormented Fathers (2018) und Broken Porcelain (2020) ab.

Bewertung und Fazit

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Red Nun’s Legacy ist für mich der beste Teil der Remothered-Reihe. Die Villa am Ätna ist herrlich unheimlich, die Geschichte um Susan Harper und die Rote Nonne ist verstörend und bringt die Trilogie zu einem runden Ende. Die Musik von Akira Yamaoka und die Sprecherinnen Cissy Jones und Maggie Robertson sorgen für richtig viel Gänsehaut.

Ganz rund ist das Spiel aber nicht. Mit etwa fünf bis acht Stunden ist es kurz, die Rätsel sind zu einfach und die Unreal Engine 5 verlangt eurem PC viel ab. Auf Steam sind rund 82 Prozent der Reviews positiv. Wer Psycho-Horror mit Stalkern mag, bekommt ein gutes Finale, sollte für den Preis aber keinen großen Umfang erwarten.

Was uns gefallen hat

✅ Dichte, verstörende Atmosphäre

✅ Starke Story und rundes Trilogie-Finale

✅ Toller Soundtrack und starke Sprecherinnen

✅ Mehr Abwechslung durch neue Fähigkeiten

Was uns gestört hat

❌ Kurze Spielzeit

❌ Zu einfache Rätsel

❌ Hohe Hardware-Anforderungen

Wertung: 75 %

So bewerten wir

  • 90–100Legendär
  • 80–89Sehr gut
  • 70–79Gut
  • 60–69Okay
  • 50–59Mäßig
  • < 50Schwach
75GutUnser Urteil

Bei PlayInsider bewerten wir jedes Spiel einzeln und immer an den Erwartungen seines Genres. Eine Story in einem Action-Spiel oder Adventure messen wir an ihrer erzählerischen Klasse. In einer Simulation oder einem Manager zählt dagegen, was das Genre üblicherweise bietet. So bleiben unsere Wertungen fair und innerhalb eines Genres vergleichbar.

Story und Setting

Ihr spielt Susan Harper, deren Tochter entführt wurde. Die Spur führt sie zur Villa Ashmann am Hang des Ätna in Sizilien. Dort trifft sie auf die Rote Nonne und eine Sekte rund um die Legende des Cristo Morente. Das Spiel orientiert sich am italienischen Giallo-Kino und erzählt seine Geschichte düster, blutig und mit vielen Wendungen.

Viele Spieler loben auf Steam die Geschichte und das Ende, das die offenen Fragen der Reihe beantwortet. Ihr müsst die Vorgänger nicht kennen, mit Vorwissen wirken viele Momente aber stärker.

Remothered: Red Nun's Legacy – Eine Gestalt mit leuchtender Lampe im Nebel
Eine Gestalt mit leuchtender Lampe im Nebel (Bild: Stormind Games)

Remothered: Red Nun’s Legacy im Test: Gameplay

Wie in den Vorgängern werdet ihr von Stalkern gejagt. Ihr versteckt euch in Schränken, lenkt Gegner mit Gegenständen ab, flieht oder wehrt euch mit Waffen, die meist schnell kaputtgehen. Neu sind übernatürliche Fähigkeiten wie Hypnose, Retrokognition, Spiegelkräfte und das Steuern von Motten, mit denen ihr Gegner austrickst und Geheimnisse aufdeckt.

Dazu kommen Rätsel und eine Quest-Anzeige, die euch die Orientierung erleichtert. Die Rätsel sind allerdings sehr einfach und fordern Genre-Kenner kaum. Das Spiel ist rein für Einzelspieler und unterstützt Controller vollständig. Für die Spieltiefe gibt es deshalb nur 62 Punkte: Nach etwa fünf bis acht Stunden seid ihr durch, und die einfachen Rätsel fordern euch kaum.

Remothered: Red Nun's Legacy – Susan schleicht mit einer Waffe an einer Fackelträgerin vorbei
Susan schleicht mit einer Waffe an einer Fackelträgerin vorbei (Bild: Stormind Games)

Grafik und Sound

Dank Unreal Engine 5 sieht Red Nun’s Legacy deutlich besser aus als die Vorgänger. Licht, Schatten und die detaillierte Villa erzeugen eine dichte Stimmung, auch Animationen wirken flüssiger. Beim Sound glänzt das Spiel: Akira Yamaoka (Silent Hill) und Aram Shahbazians liefern die Musik, Cissy Jones spricht Susan und Maggie Robertson die Rote Nonne. Sprachausgabe gibt es nur auf Englisch, Texte unter anderem auf Deutsch. Für den Sound vergeben wir deshalb 84 Punkte: Yamaokas Musik und die starken Stimmen von Cissy Jones und Maggie Robertson tragen die Atmosphäre in fast jeder Szene.

Remothered: Red Nun's Legacy – Eine maskierte Verfolgerin mit Beil
Eine maskierte Verfolgerin mit Beil (Bild: Stormind Games)

Technik und Systemanforderungen

Die Hardware-Anforderungen sind hoch, schon für die Mindestanforderungen braucht ihr 16 GB RAM und eine RTX 2070 Super. Einige Spieler berichten von Rucklern, vor allem mit Raytracing. Laut Steam ist das Spiel für das Steam Deck verifiziert. Für die Technik gibt es deshalb nur 60 Punkte: Das Spiel läuft nicht schlecht, die Ruckler mit Raytracing und die hohen Anforderungen fallen aber negativ auf. Die genauen Systemanforderungen findet ihr in der Tabelle unter diesem Text.

Remothered: Red Nun's Legacy – Eine unheimliche Gestalt im roten Licht
Eine unheimliche Gestalt im roten Licht (Bild: Stormind Games)

Preis und Verfügbarkeit

Remothered: Red Nun’s Legacy kostet auf Steam regulär 29,99 Euro. Bei Instant Gaming bekommt ihr den Steam-Key aktuell für 21,99 Euro. Die Deluxe Edition enthält zusätzlich ein digitales Artbook und den Soundtrack.

  • PC (Steam, Epic Games Store, GOG)
  • PlayStation 5
  • Xbox Series X|S
  • Nintendo Switch 2 ab 3. Dezember 2026
Remothered: Red Nun's Legacy – Susan Harper mit blutverschmiertem Gesicht
Susan Harper mit blutverschmiertem Gesicht (Bild: Stormind Games)

Trailer

Der offizielle Launch-Trailer zu Remothered: Red Nun’s Legacy (Video: PlayStation).

Mehr über das Studio erfahrt ihr in unserem Porträt zu Stormind Games. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Website.

Systemanforderungen (PC)

MinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 11 x64Windows 11 x64
ProzessorRyzen 5 3600X / Core i5 11600KRyzen 7 5800X / Core i5-12600K
GrafikkarteNvidia 2070 Super / Amd 5700 XTNvidia 3080ti / Amd RX 6900 XT
Arbeitsspeicher16 GB RAM24 GB RAM
Speicherplatz50 GB verfügbarer Speicherplatz50 GB verfügbarer Speicherplatz
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